Deutsche Gesellschaft für Photographie

Deutsche Gesellschaft für Photographie
Das Overstolzenhaus in der Kölner Rheingasse 8 ist Teil vom Sitz der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie e. V. (DGPh) versteht sich als ideelle Organisation, die sich vorrangig für die kulturellen Belange der Fotografie und verwandter Bildmedien einsetzt.

Sie wurde 1951 in Köln gegründet, wo sie auch heute noch ihren Sitz hat, und ist ein eingetragener Verein. Sie hat über 1.000 Mitglieder. Die Aufnahme als Mitglied in die DGPh erfolgt nach gutachterlichem Vorschlag durch zwei Mitglieder.

Inhaltsverzeichnis

Struktur

Die DGPh ist unterteilt in sechs Sektionen, die sich für die unterschiedlichen Belange der Fotografie einsetzt:

  • Bild
  • Bildung und Weiterbildung
  • Geschichte und Archive
  • Kunst, Markt und Recht
  • Medizin- und Wissenschaftsphotographie
  • Wissenschaft und Technik

Preise

  • Der Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie zeichnet lebende Persönlichkeiten für bedeutende Leistungen im Bereich der Photographie aus. Zu den Preisträgern gehörten Hilmar Pabel 1961, Fritz Kempe 1964, Rosemarie Clausen, Regina Relang und Liselotte Strelow (1976), Wolf Strache 1979 und (posthum) Karl Pawek (1983, umstrittenen[1]), Stephen Shore 2010, Klaus Honnef, 2011.
  • Der Dr.-Erich-Salomon-Preis zeichnet die vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik aus.
  • Der Otto-Steinert-Preis ist ein Förderpreis für junge talentierte Fotografen.
  • Der Erich-Stenger-Preis wird als Stipendium für zu erbringende Leistungen vergeben.
  • Der Herbert-Schober-Preis ist die ranghöchste Auszeichnung für fotografische Arbeiten im Bereich der Medizin- und Wissenschaftsphotographie.
  • Der Robert-Luther-Preis ist ein Förderpreis für wissenschaftliche Bearbeitung fotografische Probleme.
  • Der Deutsche Kamerapreis ist eine gemeinsam vom Westdeutschen Rundfunk und der Stadt Köln gestiftete Auszeichnung, mit der seit 1982 herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kameraarbeit für Film und Fernsehen geehrt werden.

Quellen

  1. Timm Starl: Die Kehrseite der Geschichte. Karl Pawek: Priesterzögling, Zeitschriftengründer, NSDAP-Anwärter, Kriegsverbrecher, Psychopath, Ausstellungsmacher, Kulturpreisträger. In: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie. Jg. 23, Heft 87, ISSN 0720-5260, 2003, Jonas Verlag, S. 65–69, mit Foto Paweks.

Weblinks

  • dgph.de - Offizielle Website der DGPh.

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