- Eulenspiegelpreis
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Der Eulenspiegelpreis der Stadt Schöppenstedt ist ein Literaturpreis, der seit 1988 alle zwei Jahre vergeben wird und mit einem Preisgeld von 1500 Euro dotiert ist.
Mit dem Eulenspiegelpreis wird ein Bilderbuch in deutscher Sprache (auch Übersetzungen aus Fremdsprachen) unter besonderer Berücksichtigung junger deutscher Autoren ausgezeichnet, das aus der Gesamtproduktion deutschsprachiger Verlage der letzten beiden Jahre vor der Verleihung des Preises inhaltlich und gestalterisch herausragt – sofern es von einem Verlag eingereicht wird. Mitbegründerin des Preises ist Bianka Minte-König, die auch Leiterin einer Kommission ist, die der vom Rat der Stadt Schöppenstedt berufenen Jury eine Vorauswahl von Buchtiteln vorlegt. Vorsitzender der neunköpfigen Jury ist Karl-Heinz Mühe, Bürgermeister der Stadt und ehemaliges Mitglied des Niedersächsischen Landtags.
Aufgrund der schlechten Finanzlage der Stadt wurde die Preisvergabe bis auf Weiteres eingestellt.
Preisträger
- 1988 Frank Ruprecht für Weißpelz
- 1990 Carola Holland und Edith Schreiber-Wicke für Als die Raben noch bunt waren
- 1992 Elisa Stern für Der fuchsrote und der mausgraue Hund
- 1994 Sabine Jörg und Ingrid Kellner für Der Ernst des Lebens
- 1996 Andreas Röckener und Gerlinde Wiencirz für Eine Schlacht? Die könnt Ihr haben!
- 1998 Nikolaus Heidelbach für Ein Buch für Bruno
- 2000 Mario Giordano und Sabine Wilharm für Ein Huhn, ein Ei und viel Geschrei
- 2002 Angelika Glitz und Annette Swoboda für Milli, Rudi und der Schatzfindefisch
- 2004 Anke Kuhl für Cowboy will nicht reiten
- 2006 Philip Waechter für Rosi in der Geisterbahn
- 2009 Susann Opel-Götz für Ab heute sind wir cool
Weblinks
Kategorien:- Kinder- und Jugendliteraturpreis
- Till Eulenspiegel
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