- Fujitsu
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Fujitsū Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) ISIN JP3818000006 Gründung Juni 1935 Sitz Minato, Tokio, Japan Leitung Masami Yamamoto, leitender Direktor und Präsident[1] Mitarbeiter 172.438 (Stand: 31. März 2010) Umsatz 4.679,5 Mrd. Yen (37,2 Mrd. €; Stand: 31. März 2010) Branche IT-Dienstleister, Computerhersteller, Elektrotechnik, Informationstechnik Website www.fujitsu.com Fujitsu K.K. (jap. 富士通株式会社, Fujitsū kabushiki-gaisha, engl. Fujitsu Limited), gelistet im Nikkei 225, ist ein japanischer Technologiekonzern mit 172.438 (März 2010) Mitarbeitern weltweit. Schwerpunkte der Produkte und Dienstleistungen sind Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke.
Inhaltsverzeichnis
Fujitsu-Gruppe in Europa
In Europa ist Fujitsu mit den folgenden Tochterunternehmen am Markt vertreten:
- Fujitsu Services
- Fujitsu Technology Solutions (FTS)
- Fujitsu Telecommunications Europe
- Fujitsu Software
- Fujitsu Systems Europe
- Fujitsu Europe
- Fujitsu Semiconductor Europe (FSEU).
Ursprung des Namens Fujitsu
1935 wurde das Unternehmen in Tokio als Hersteller für Telefonzubehör unter dem Namen Fuji Tsūshinki Seizō (富士通信機製造) gegründet. Sie entstand aus dem Kommunikationsbereich der Fuji Denki Seizō K.K. (富士電機製造株式会社, engl. Fuji Electric Company, heute: Fuji Denki Holdings), die wiederum ein Joint Venture der Furukawa Denki Kōgyō (古河電気工業) mit dem deutschen Unternehmen Siemens war. Der Name Fuji wurde dabei zusammengesetzt aus Furukawa und Jīmensu (japanisch für die Aussprache von Siemens als [zi:mens]). 1967 wurde der Name Fuji Tsūshinki Seizō zu Fujitsū verkürzt. Bis 1961 bestand das Logo, das sich das Unternehmen mit seinem Mutterunternehmen teilte, auch aus einem eingekreisten, überlagterten „f“ und „S“ - als Symbol für die beiden Joint-Venture-Partner des Mutterunternehmens.[2]
Geschichte
- 1935 gegründet als Fuji Tsūshinki Seizō
- 1945 Herstellung von Telefonapparaten
- 1952 Herstellung von Computern
- 1952 Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Siemens (nach dem Krieg)
- 1960 Herstellung von Transistoren
- 1966 Herstellung von ICs
- 1967 umbenannt zu Fujitsu
- 1999 Zusammenarbeit mit Siemens im IT-Bereich (Server, Notebooks, Desktop-PCs, etc.): Fujitsu Siemens Computers (FSC)
- 2008 Beschluss, ab April 2009 den 50-%-Anteil von Siemens an FSC zu übernehmen
Umweltschutz
Greenpeace stellt Fujitsu in puncto Umweltschutz auf Platz 13 von 18 Elektroherstellern (Stand Okt. 2010; Platz 1 ist am umweltfreundlichsten). Dabei geht es um gefährliche chemische Substanzen in der Produktionskette sowie Entsorgung und Recycling.[3]
Weblinks
- Offizielle Website (Englisch)
Einzelnachweise
Kategorien:- Informationstechnikunternehmen
- IT-Dienstleister
- Hardwarehersteller
- Festplatten-Hersteller
- CPU-Hersteller
- Unternehmen (Japan)
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