Kommodore Ruser

Kommodore Ruser
Kommodore Ruser
Lotsenstationsschiff „Kommodore Ruser“

Lotsenstationsschiff „Kommodore Ruser“

p1
Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
Schiffstyp Lotsenstationsschiff
Rufzeichen DBJV
Heimathafen Cuxhaven
Eigner Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bauwerft Meyer Werft, Papenburg
Stapellauf 15. August 1963
Verbleib in Fahrt als „OMS Heidelberg“
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
55,18 m (Lüa)
Breite 9,52 m
Tiefgang max. 4 m
Vermessung 759 BRZ / 253 NRZ
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 137 tdw
Maschine
Maschine 2 Elektromotoren (je 456 kW)
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
912 kW (1.240 PS)
Geschwindigkeit max. 13 kn (24 km/h)
Propeller 2
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 5427784

Daten als „OMS Heidelberg“
Flagge

TansaniaTansania Tansania

Rufzeichen

5IM442

Die Kommodore Ruser ist ein ehemaliges deutsches Lotsenstationsschiff, das in der Elbmündung stationiert war.

Sie ist eines von sechs typgleichen Schiffen, die in den Mündungen der Flüsse Elbe, Weser/Jade und Ems stationiert waren bzw. zum Teil noch sind. Gebaut wurde die „Kommodore Ruser“ unter der Baunummer 519 auf der Meyer Werft in Papenburg. Die Kiellegung fand am 29. April, der Stapellauf am 15. August 1963 statt. Die Fertigstellung erfolgte im April 1964.

Der Antrieb des Schiffes erfolgte dieselelektrisch. Die beiden Fahrtmotoren mit einer Leistung von jeweils 456 kW wirkten auf zwei Festpropeller. Das Schiff erreichte dadurch eine Geschwindigkeit von 13 Knoten.

Eigner des Schiffes war das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), betrieben wurde es vom Lotsbetriebsverein e.V., Außenstelle Cuxhaven, auf der Station Elbe.

Die „Kommodore Ruser“ diente zuletzt als Ersatzschiff für das SWATH-Lotsenstationsschiff „Elbe“, das die im Juli 2001 außer Dienst gestellte „Kapitän Hilgendorf“ ersetzt hatte, und kam immer dann zum Einsatz, wenn die „Elbe“ ihrerseits zum Personalwechsel und zum Bunkern in Cuxhaven die Station in der Elbmündung vorübergehend verlassen musste. Anfang 2010 wurde das Schiff endgültig außer Dienst gestellt.[1]

Verbleib des Schiffes

Die „Kommodore Ruser“ wurde 2011 verkauft und als „OMS Heidelberg“ unter der Flagge von Tansania wieder in Fahrt gebracht. Käufer des Schiffes waren die Offshore Marine Services in Kapstadt, Südafrika und die Heidelberg PTY in der Republik Botsuana.

Das Schiff wurde in Emden wieder fahrbereit gemacht. Am 27. Mai 2011 erreichte es Kapstadt, wo das Schiff zum Sicherungs- und Serviceschiff für den Offshoreeinsatz umgebaut wird.

Einzelnachweise

  1. Tschüs, „Kommodore Ruser“, Die Welt, 28. Januar 2010, abgerufen am 7. Juni 2011

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