Li Fo Ki

Li Fo Ki

Li Fo Ki (chinesisch 李复幾 / 李复几 Lǐ Fùjī, W.-G. Li Fu-chi,[1] (* 27. November 1885 in Shanghai; † September 1947 in Zigong, Sichuan) gilt als der erste Chinese überhaupt, der in Physik promoviert hat.

Li Fo Ki war der Sohn eines Ministers aus der Provinz Fujian. Er studierte ab dem Winter 1901 in London am Finsbury College und am King's College. Am 18. Mai 1906 immatrikulierte er sich in der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als Student der Naturwissenschaften. Bei Physik-Professor Heinrich Kayser, einem Experten auf dem Gebiet der Spektroskopie, fertigte Li Fo Ki seine Dissertation an zum Thema „Spektroskopische Untersuchungen über P. Lenards Theorie der Spektren der Alkali-Metalle“. Die Promotion erfolgte am 5. März 1907. Später kehrte Li Fo Ki nach China zurück und arbeitete für die Han-ye-ping-Corporation. Seit 1933 lebte er in Suzhou.

Anlässlich einer Kooperationsvereinbarung der Universität Bonn mit der Jiaotong-Universität Shanghai wurde an ihn als einem Wegbereiter der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft erinnert.

Quellen

  1. 德国驻上海总领事馆- 《德国通讯》

Weblinks

Literatur

  • Qu Jing Chen: Chinese physicists educated in Germany and America: Their scientific contributions and their impact on China's higher education. Thesis, Ohio State University, 1998

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