Onaje Allan Gumbs

Onaje Allan Gumbs

Onaje Allan Gumbs (* 3. September 1949 in New York City) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Keyboarder und Arrangeur.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Gumbs studierte schon mit sieben Jahren Klavier und erhielt eine klassische Musikausbildung in der Music and Art High School (wo er auch Posaune in der High School Band spielte). Er studierte an der State University of New York in Fredonia und an der Indiana University bei David Baker. Sein erstes professionelles Engagement hatte er beim Andrew Langston Latin Jazz Quintet. 1971 empfahl ihn sein Mentor Leroy Kirkland an den Gitarristen Kenny Burrell;[1] 1973 führte er Konzerte mit Black Music mit der Buffalo Philharmony auf. 1974 führte die New York Jazz Repertory Company in einem Konzert zu Ehren Miles Davis' in der Carnegie Hall Gumbs´ Arrangement des Titels Stella by Starlight auf. Im gleichen Jahr wirkte er an Woody Shaws Album Moontrane mit. Später arbeitete er mit Nat Adderley und seinem Quintett. So wurde der Produzent von Steeplechase Nils Winther auf ihn aufmerksam und lud ihn ein, das Soloalbum Onaje einzuspielen.

1976 besorgte Gumbs das Arrangement des Stückes Betcha By Golly Wow für den Sänger Phyllis Hyman, das dessen Erkennungsmelodie werden sollte. 1978 gewann Woody Shaws Gruppe, der Gumbs angehörte, den Leserpreis von Down Beat als beste Jazzgruppe und für das beste Jazzalbum des Jahres. 1985 wirkte er an Stanley Jordans Album Magic Touch mit. 1986 wurde er für seine Verdienste um die Förderung einer Musikbewegung für den Frieden mit dem Min-On Art Award ausgezeichnet. 1988 erschien sein Album That Special Part Of Me, 1991 folgte Dare to Dream. Im gleichen Jahr wirkte er auch an Will Downings Album Dream Fullfilled mit. 2006 entstand die CD Sack Full Of Dreams mit George Gray, Marcus McLaurine, Gary Fritz, Mark Shim, Bob Devos und Obba Babatundé.

Außerdem arbeitete Gumbs mit zahlreichen anderen Jazz-, Rhythm and Blues- und Popmusikern wie Norman Connors (1973/4), Angela Bofill, Betty Carter, Dakota Staton, Jean Carn, Cassandra Wilson, Marlena Shaw, Sadao Watanabe, Stanley Jordan, Denise Williams, Vanessa Rubin, Jeffrey Osborne, Eddie Murphy, Rebbie Jackson und Gerald Albright zusammen. Ende der 1990er Jahre war er Mitglied der Band von Talib Kibwe, an dessen Album Another Blue (1998) er als Keyboarder mitwirkte; außerdem spielt er erneut mit Roland Shannon Jackson im Trio (Puttin On Dog). Im Jahr 2000 spielte er mit dem Gitarristen Kenny Burrell auf dessen Concord-Album Lucky So and So; 2001 begleitete er die Sängerin Carmen Lundy (This Is Carmen Lundy, 2001).

Diskographische Hinweise

  • That Special Part Of Me, 1988
  • Dare to Dream, 1991
  • Onaje, 1995
  • Return To Form, 2003
  • Remember Their Innocence, 2005
  • Sack Full Of Dreams, 2006

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Porträt bei Trumpets Jazz

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем решить контрольную работу

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Onaje Allan Gumbs — Born September 3, 1949 (1949 09 03) (age 62) New York, NY Genres Bop, Hard bop, Soul jazz, Smooth jazz, Fusion Occupations …   Wikipedia

  • Gumbs — Onaje Allan Gumbs (* 3. September 1949 in New York City) ist ein US amerikanischer Jazz Pianist, Keyboarder und Arrangeur. Gumbs erhielt eine klassische Musikausbildung in der Schule und am College und besuchte Kurse an der Manhattan School of… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Jazzmusikern — Abk. Instrument acc Akkordeon acl Altklarinette afl Altflöte arr Arrangement as Altsaxophon b Bass bar …   Deutsch Wikipedia

  • Nathaniel Adderley — Nathaniel „Nat“ Adderley (* 25. November 1931 in Tampa, Florida; † 2. Januar 2000 in Lakeland, Florida) war ein amerikanischer Jazz Kornettist, Trompeter, Komponist und Bandleader. Bekannt wurde er durch seine Mitwirkung in der Band seines… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Gu — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Somewhere in My Lifetime — Infobox Album | Name = Somewhere in My Lifetime Type = Album Artist = Phyllis Hyman Released = January 10, 1978 Genre = R B/Soul/Quiet Storm/Urban/Vocal jazz Length = 42:39 Label = Arista Producer = Larry Alexander and Skip Scarborough Reviews =… …   Wikipedia

  • Sathima Bea Benjamin — Infobox Musical artist Img size = 150 | | Name = Sathima Bea Benjamin Background = solo singer Birth name = Beatrice Benjamin Alias = Born = Birth date and age|1936|10|17|mf=y Johannesburg, South Africa Instrument = Vocals Genre = South African… …   Wikipedia

  • Betty Bebop — Betty Carter Betty Carter (* 16. Mai 1930 in Flint/Michigan; † 26. September 1998 in New York City) war eine US amerikanische Jazz Sängerin. Carter, die Tochter eines Chorleiters, wurde als Lillie Mae Jones in Flint geboren, kam aber mit ihrer… …   Deutsch Wikipedia

  • Buster Williams — (Charles Anthony Williams, Jr., * 17. April 1942 in Camden, New Jersey) ist ein US amerikanischer Jazzbassist. Leben und Wirken Williams erhielt Kontrabass und Schlagzeugunterricht von seinem Vater. Er kam 1959 in Jimmy Heath Band (mit Sam… …   Deutsch Wikipedia

  • Lillie Mae Jones — Betty Carter Betty Carter (* 16. Mai 1930 in Flint/Michigan; † 26. September 1998 in New York City) war eine US amerikanische Jazz Sängerin. Carter, die Tochter eines Chorleiters, wurde als Lillie Mae Jones in Flint geboren, kam aber mit ihrer… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”