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Guillemets ([gijˈmɛ]; Singular: Guillemet) sind spezielle Anführungszeichen, die durch je zwei spitze Klammern dargestellt werden. Diese Form der Anführungszeichen stellt im Französischen und den anderen romanischen Sprachen die normale Form des Anführungszeichens dar. Bei der Verwendung im Deutschen werden die Guillemets auch als umgekehrt französische Anführungszeichen, als Chevrons oder auch als Möwchen bezeichnet, daneben umgangssprachlich als „Gänsefüßchen“.

Inhaltsverzeichnis

Verwendung

Zu beachten ist, dass die Anführungszeichen in den romanischen Sprachen mit der Spitze nach «außen» verwendet werden, im Deutschen aber genau umgekehrt mit der Spitze nach »innen«. Eine Ausnahme ist dabei die Schweiz, dort wird auch im Deutschen die bei den romanischen Sprachen übliche Form verwendet. In Frankreich werden zudem die Guillemets mit « Raum » vor und nach dem angeführten Text gesetzt.

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Wie bei den „normalen“ im Deutschen verwendeten Anführungszeichen gibt es bei den Guillemets auch eine einfache Form. Ein Vorteil der einfachen französischen Form der Anführungszeichen ist, dass diese nicht mit dem Komma (öffnendes Anführungszeichen) oder dem Apostroph (schließendes Anführungszeichen) verwechselt werden können.[1]

Geschichte

Lückenhaft In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Vgl. Guillaume le Bé, 1525–1598

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Im Historischen Lexikon der französischen Sprache wird ein Typograph namens Guillaume als Urheber der Guillemets genannt, da er diese Satzzeichen 1527 erstmals angewandt haben soll. Möglich ist die Ableitung der Bezeichnung über „Guillaumes“ und später „Guillaumets“.

Verbürgt ist die Bezeichnung „Guillemet“ aus dem Jahr 1677. Sie entstand möglicherweise auch aus einer umgangssprachlichen Zusammenziehung von „Guillaume“ und „mettre“ oder „maistre“, was soviel wie „Meister Wilhelm“ oder „Wilhelm setzt“ bedeutet.[2]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Institut für Textkritik, Regeln zur Manuskripteinrichtung
  2. Wolfgang Beinert: Das Lexikon der westeuropäischen Typographie

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