- Überwintern
-
Dieser Artikel wurde aufgrund von formalen und/oder inhaltlichen Mängeln in der Qualitätssicherung Biologie zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.
Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Kurzartikel der Biologie.
Als Überwinterung, Hibernation wird die Strategie verschiedenartigster Lebewesen bezeichnet, in den gemäßigten und kalten Klimazonen die kalte Jahreshälfte zu überstehen.
Überwinterung bei Tieren
- Winterstarre – Insekten, Wirbellose, Reptilien, Fische und Amphibien; die Körperfunktionen werden bei diesen Tieren extrem heruntergefahren. Beispiel: Frösche, Schnecken
- Winterschlaf – von Säugetieren, die den gesamten Winter verschlafen und von ihrem Winterspeck zehren. Sie wachen erst im Frühling wieder auf. Beispiel: Igel, manche Vogelarten
- Winterruhe – vor allem von kleineren Säugetieren wie Nagetieren, die im Herbst Nahrung verstecken, die meiste Zeit des Winters ruhen und nur von diesen Vorräten leben. Beispiel: Eichhörnchen, Waschbär, Braunbär
- Froststarre – seltenes Phänomen bei einigen Lurchen und niederen Lebewesen
- Wanderungen – zum Beispiel von Zugvögeln oder Wanderfaltern, die im Spätsommer in wärmere Gebiete fliegen, um dort zu überwintern. Siehe auch Vogelzug.
Vergleich der Überwinterungsstrategien
Winteraktive Tiere Winterruhe Winterschlaf Winterstarre Zustand im Winter Keine zusätzlichen Schlafphasen Längere Schlafphasen Schlafen den ganzen Winter durch Kältestarre; Bewegungslosigkeit Maßnahmen zum Kälteschutz Dichteres Fell; Fettpolster; Geringere Bewegung Bauen Nest aus Pflanzenteilen; Fettpolster Schlafen in frostgeschützten Höhlen; Fettpolster Vergraben sich meist unter der Erde (würden als wechselwarme Tiere sonst erfrieren) Ernährung im Winter Falls sie nichts finden: Fettpolster als Reserve Sammeln im Herbst Vorräte; Fettpolster als Reserve Fettpolster als Reserve Minimale Fettschicht notwendig, da sehr sehr wenig Energie verbraucht wird Körpertemperatur Gleich bleibend Gleich bleibend Sinkt mit Außentemperatur (min. 3-4°C) Wie Umgebungstemperatur Herzschläge Gleich bleibend Minimal verringert Sehr langsam, Anzahl nimmt sehr stark ab Sehr sehr gering Atemfrequenz Gleich bleibend Minimal verringert Sehr langsam, Anzahl nimmt sehr stark ab Sehr sehr gering Beispiele Füchse; Hirsche; Greifvögel; Hasen Eichhörnchen; Dachse; Waschbären; Bären; Biber Fledermäuse; Igel; Siebenschläfer; Haselmaus; Baumschläfer; Ziesel; Murmeltiere; Feldhamster Frösche; Eidechsen; Schlangen, manche Schildkrötenarten Überwinterung bei Pflanzen
- Laubwechsel - Pflanzen, die das Laub verlieren und Wasser und Nährstoffe in den Wurzeln speichern. Beispiel: Laubbäume
- Absterben der oberirdischen Pflanzenteile – dieses Verhalten kennzeichnet die (nicht-taxonomische) Pflanzengruppe der Stauden
- Rückzug in die Speicherorgane
Wikimedia Foundation.