Buddhismuskunde

Buddhismuskunde

Die Buddhismuskunde (Buddhologie) ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Studium der Sprachen und der geistigen und materiellen Kultur des Buddhismus beschäftigt.

Buddhismuskunde im Westen erforscht den Buddhismus in Bezug auf Philologie, Geschichte, Philosophie, Religionswissenschaft, Soziologie und Kultur.

In Deutschland gibt es keine eigenen Fachbereiche für Buddhismuskunde, jedoch gibt es Forschungen und Professuren innerhalb der Indologie, Tibetologie, Sinologie und anderer orientalistischer Fächer oder innerhalb der Religionswissenschaft.

In vielen asiatischen Ländern hingegen gibt es Fakultäten für Buddhismuskunde, so z. B. in Myanmar, Indien und Nepal. In den Vereinigten Staaten ist die Buddhismuskunde, wie in Deutschland, häufig in andere Fachbereiche integriert, es gibt aber auch private Universitäten, die ein eigenes Studienfach Buddhismuskunde anbieten. Als erste Hochschule bot die University of Wisconsin bereits 1965 M.A.- und Ph.D-Programme in Buddhist Studies an. Erster Professor für Buddhist Studies wurde im Jahr 1969 Masatoshi Shoshun Nagatomi (1926–2000) an der Harvard University.

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