Institut für Geschichte der Medizin der Charité, Berlin

Institut für Geschichte der Medizin der Charité, Berlin

Das Institut für Geschichte der Medizin der Charité, Berlin ist ein im Jahr 1930 zum Zweck der Forschung und Lehre der Medizingeschichte gegründetes Universitätsinstitut an der Charité in Berlin. Der Medizinhistoriker Paul Diepgen war der Gründungsdirektor des Instituts, derzeit wird es von Volker Hess geleitet.

Während das Institut ursprünglich einen allgemeinen wissenschaftshistorischen Fokus hatte, konzentriert sich die Forschung heute weitgehend auf neuzeitliche Medizingeschichte. Zu den Themen gehören etwa Medizin im Nationalsozialismus, Patientengeschichte, Geschichte der Rassenhygiene und die Geschichte der Psychiatrie. Derzeit verfügt das Institut über rund 40 Mitarbeiter, bietet universitäre Lehrveranstaltungen an und organisiert wissenschaftliche Tagungen. Zudem ist dem Institut eine eigene Bibliothek mit rund 70.000 Bänden angeschlossen.

Das Institut ist, auch personell, eng verbunden mit der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin.

Literatur

  • Eva Brinkschulte, Thomas Knuth (Hrsg.): Das medizinische Berlin – Ein Stadtführer durch 300 Jahre Geschichte. Be.bra Verlag, Berlin 2010. ISBN 978-3-8148-0178-0.
  • Paul Diepgen: Das Berliner Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Almquist & Wiksells 1936.
  • Peter Schneck: 70 Jahre Berliner Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften (1930–2000). Shaker, Aachen 2001.

Weblink


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