Söcking (Starnberg)

Söcking (Starnberg)

Söcking ist seit der Eingemeindung im Rahmen der Gebietsreform im Jahre 1978 ein Stadtteil der Stadt Starnberg in Oberbayern.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Söcking liegt auf einer Höhe von 695 m ü. NN auf den Endmoränen der Würmeiszeit am Starnberger See. Der Stadtteil befindet sich oberhalb und nordwestlich von Starnberg, an einer Hanglage zwischen Maisinger Schlucht und Alersberg.

Sehenswertes

In Söcking befindet sich die römisch-katholische Pfarrgemeinde St. Ulrich. Kirche und Pfarrhaus stammen aus den 1950er Jahren. Bemerkenswert sind der 56 Meter hohe Turm, die bunten Glasfenster der Kirche sowie vor allem die Altarwand von Georg Brenninger im Ostchor. Es handelt sich hierbei um die größte Altarwand nördlich der Alpen (14 m hoch und 6 m breit) . Die alte Pfarrkirche St. Stephan stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bekannt ist Söcking auch für sein Kriegsblindenkursanatorium. Bei gutem Wetter, vor allem bei Föhn, sieht man von vielen Punkten aus die Alpen. Das zweite Wahrzeichen Söckings ist neben der St.-Stephans-Kirche das Mausoleum des Prinzen Karl von Bayern auf dem Kahlberg. In der befestigten Mausoleumsanlage befinden sich in einer neuromanischen Säulenhalle die Grabstätten der Grafen Almeida. Im Süden von Söcking in Richtung Pöcking, auf der Verbindung zur Bundesstraße 2, befindet sich die höchste Spannbetonbrücke Oberbayerns, die hier die Maisinger Schlucht überspannt. Im Norden von Söcking wohnt der Schauspieler Johannes Heesters.

Bundeseinrichtungen

Am nördlichen Ende von Söcking unterhalb des Galgenberges befindet sich eine schon von weitem auffällige Antennenanlage aus sieben etwa 40 Meter hohen Antennen rund um ein dreistöckiges weißes Gebäude. Es handelt sich dabei um eine im 2. Weltkrieg genutzte Horchstelle des Wehrkreiskommandos VII. Seit 1948 wurde die Anlage bis zum Ende des Kalten Krieges als Abhörstation "Kleefeld" des „Bundesamts für Fernmeldestatistik“ bzw. der „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“ genutzt, beides Tarnnamen für den Bundesnachrichtendienst (BND). Die Anlage trug die Bezeichnung "Horchstelle C". Bis 2008 wurde das Gebäude, ebenso wie die Schulgebäude im Ortszentrum von Söcking, von der Abteilung 7 des BND (SBND – Schule des BND) genutzt. Aktuell wird eine Nachnutzung als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe geprüft.

Weblinks

48.00138888888911.315277777778

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем решить контрольную работу

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Söcking — ist der Ortsname von Söcking (Isen), Ortsteil des Marktes Isen, Landkreis Erding, Bayern Söcking (Starnberg), Ortsteil der Stadt Starnberg, Landkreis Starnberg, Bayern Socking (Windorf), Ortsteil des Marktes Windorf, Landkreis Passau, Bayern …   Deutsch Wikipedia

  • Starnberg — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Hadorf (Starnberg) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Percha (Starnberg) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Perchting (Starnberg) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Wangen (Starnberg) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Landkreis Starnberg — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Orte im Landkreis Starnberg — Die Liste der Orte im Landkreis Starnberg listet die 132 amtlich benannten Gemeindeteile (Hauptorte, Kirchdörfer, Pfarrdörfer, Dörfer, Weiler und Einöden) im Landkreis Starnberg auf.[1] Systematische Liste Alphabet der Städte und Gemeinden mit… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Gemeinden im Landkreis Starnberg — Karte des Landkreises Starnberg Die Liste der Gemeinden im Landkreis Starnberg gibt einen Überblick über die 14 kleinsten Verwaltungseinheiten des Landkreises. Starnberg, die einzige Stadt im Landkreis, ist eine Mittelstadt. In seiner heutigen… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Wappen im Landkreis Starnberg — Die Liste der Wappen im Landkreis Starnberg zeigt die Wappen der Gemeinden im bayerischen Landkreis Starnberg. Landkreis Starnberg Landkreis Starnberg Den bayerischen Rauten aufgelegt oben ein schreitender goldener Löwe, unten ein goldener Adler …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”