Who Killed Gail Preston?

Who Killed Gail Preston?
Filmdaten
Originaltitel Who Killed Gail Preston?
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1938
Länge 61 Minuten
Stab
Regie Leon Barsha
Drehbuch Robert E. Kent,
Henry Taylor, nach der Geschichte Murder in Swingtime von Fred Pedersen
Produktion Irving Briskin,
Ralph Cohn
Musik Milton Drake,
Ben Oakland
Kamera Henry Freulich
Schnitt Byron Robinson
Besetzung
  • Don Terry: Inspector Tom Kellogg
  • Rita Hayworth: Gail Preston
  • Robert Paige: ‚Swing‘ Traynor
  • Wyn Cahoon: Ann Bishop
  • Gene Morgan: Cliff Connolly
  • Marc Lawrence: Frank Daniels
  • Arthur Loft: Jules Stevens
  • John Gallaudet: Charles Waverly
  • Dwight Frye: Mr. Owen

Who Killed Gail Preston? ist ein US-amerikanischer B-Film der Columbia Pictures mit Rita Hayworth aus dem Jahr 1938.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die temperamentvolle Gail Preston ist eine Sängerin in einem angesagten Nachtclub, der wie ein Gefängnis ausgestattet ist und die Gäste wahlweise in Zellen ihre Drinks genießen dürfen. Durch ihre egozentrische und selbstherrliche Art macht sich Gail schnell Feinde unter den anderen Mitarbeitern des Clubs. Als sie bei einem ihrer Auftritte wie aus dem Nichts erschossen wird, kommen daher viele Verdächtige als Mörder in Frage. Inspector Tom Kellogg und sein unbeholfener Assistent Cliff Connolly übernehmen den Fall. Die Spur des Verbrechens führt zunächst zu einem Mann namens Owen. Doch nachdem dieser sich das Leben nimmt, indem er vom Dach eines Hauses springt, und seine Pistole nicht als Tatwaffe identifiziert wird, geht die Suche weiter.

In der Folge bemühen sich die Verdächtigen in den Besitz von Gails Tagebuch zu gelangen, in dem sie in delikaten Einzelheiten die Geheimnisse ihrer Kollegen beschrieb. Kellogg gelingt es, diese dazu zu bewegen, offenzulegen, was sie verbergen. Wie sich herausstellt, sind die meisten mehr oder weniger in illegale Geschäfte verwickelt, die allerdings in keinerlei Verbindung mit Gail stehen. Trotzdem wird der Leiter des Cluborchesters ‚Swing‘ Traynor vorerst festgenommen, obgleich dessen heimliche Ehefrau Ann Bishop heftigst dagegen protestiert. Kellogg verspricht sich von der Festnahme, dass sich der wahre Täter nun in Sicherheit wiegt und alsbald einen entscheidenden Fehler begeht.

Als Kellogg entdeckt, dass die Mordwaffe an einem Scheinwerfer montiert und über eine trickreiche Konstruktion abgefeuert wurde, kommt ihm eine Idee. Er lässt alle Leute, sowohl Mitarbeiter als auch Gäste des Lokals, die Zeugen des Mordes wurden, in den Club zitieren, um den Tathergang nachzustellen. Dabei lässt er den besagten Scheinwerfer über die Köpfe aller Verdächtigen schwenken, in der Hoffnung, dass der Täter befürchtet, die Pistole könne erneut losgehen und sich daher in Panik selbst entlarvt. Und tatsächlich, Kelloggs Plan geht auf und der Mörder von Gail Preston ist schließlich gefasst.

Hintergrund

Who Killed Gail Preston? ist ein Remake von Columbias Kriminalfilm Crime of Helen Stanley mit Gail Patrick und Ralph Bellamy von 1934.

Bei den beiden Gesangseinlagen It's Twelve O’Clock and All Is Not Well und The Greatest Attraction in the World wurde Rita Hayworth synchronisiert von Gloria Franklin.

Um dem Publikum nicht schon vorzeitig zu suggerieren, dass Hayworth bereits sehr früh im Film ermordet wird, ließ Columbias Werbeabteilung Hayworth für die Presse mit anderen Darstellern fotografieren, mit denen sie im Film eigentlich keine Szenen teilt.[1]

Kritik

„Selbst als Melodram der B-Film-Abteilung läuft Who Killed Gail Preston? unweigerlich auf eine rhetorische Frage hinaus. Die naheliegende Antwort lautet: ‚Wen kümmert es schon?‘“

Bosley Crowther, The New York Times[2]

Einzelnachweise

  1. Gene Ringgold: The Films of Rita Hayworth. Secaucus, NJ: Citadel Press, 1974, S. 90-91
  2. "Even as Class B melodrama, Who Killed Gail Preston?, boils down to a rhetorical question. The obvious reply is, 'Who Cares?'.", Gene Ringgold: The Films of Rita Hayworth. Secaucus, NJ: Citadel Press, 1974, S. 90-91

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