- Gisela Stuart
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Gisela Stuart (* 26. November 1955 als Gisela Gschaider in Velden) ist eine aus Deutschland stammende britische Politikerin der Labour Party.
Leben
Gisela Gschaider wurde am 26. November 1955 im niederbayerischen Velden geboren. Sie besuchte die Staatliche Realschule in Vilsbiburg[1]und zog 1974 nach Großbritannien, als sie heiratete. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der polytechnischen Hochschule in Manchester und Jura an der Universität London.
1997 gewann sie bei den allgemeinen Wahlen zum Unterhaus den Sitz für den Wahlbezirk Birmingham Edgbaston, der über siebzehn Jahre lang von den Konservativen gehalten wurde und verteidigte das Mandat auch bei den Unterhauswahlen von 2001, 2005 und 2010.[2] Gisela Stuart war bis 2001 stellvertretende Gesundheitsministerin.
Sie war Mitglied im Präsidium des Europäischen Verfassungskonvents, der einen Verfassungsentwurf für die Europäischen Union erarbeitet hat.
Sie ist die Unterzeichnerin der Grundsätze der Henry-Jackson-Gesellschaft, die die weltweite Ausbreitung der freiheitlichen Demokratie und die Bereithaltung massiver Streitkräfte für weltweiten Einsatzaufgaben befürwortet. Besonders engagiert sie sich für eine stärkere Einbindung Großbritanniens in die Europäische Union.[3]
Politisch steht sie eher auf dem rechten Flügel der New Labour-Partei. Sie unterstützte Tony Blairs Entscheidung für den Irak-Krieg und auch die Wiederwahl des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush. Sie argumentierte, ein Sieg des demokratischen Kandidaten John Kerry würde Siegesfeiern bei denen auslösen, die liberale Demokratien zerstören wollten. Mit diesen Kräften meinte sie Terroristen und Selbstmordattentäter. (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Gisela_Stuart)
Sie hat zwei Kinder und ist römisch-katholischer Konfession.
Weblinks
- Homepage
- Guardian Unlimited Politics – Frage Aristotle: Gisela Stuart MP (engl.)
- TheyWorkForYou.com – Gisela Stuart MP (engl.)
Einzelnachweise
- ↑ Seite der Labour Party
- ↑ bbc.co.uk: Wahlergebnis Birmingham Edgbaston 2010
- ↑ Die Welt: Deutschland sollte die Währungsunion verlassen vom 5. Mai 2010, abgerufen am 6. Mai 2010
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