HBZ-Verbunddatenbank

HBZ-Verbunddatenbank

Die hbz-Verbunddatenbank wird vom Hochschulbibliothekszentrum betrieben und enthält die in kooperativer Katalogisierung erstellten Nachweise von 14 Mio. Titeln und 30 Mio. Bestandsdaten (Stand: März 2006) der 55 Verbundbibliotheken in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Es werden alle Arten von Mediendateien (Text, Bild, Audio, Video) erschlossen und bereitgestellt. Daneben sind die Nordrhein-Westfälische Bibliographie und alle Zeitschriften der Zeitschriftendatenbank (ZDB) in die hbz-Verbunddatenbank integriert. Zusätzlich weist sie knapp 5 Mio. Titelsätze öffentlicher Bibliotheken nach.

Mithilfe des sogenannten "Dreiländerkatalogs", den das hbz seit 2005 anbietet, können sowohl Bibliotheken als auch Privatkunden schnell und einfach auf das Datenangebot der hbz-Verbunddatenbank sowie weitere Verbunddaten (BVB, GBV, OBV; insgesamt knapp 56 Mio. Titel) zugreifen und sich darüber informieren, welche Bestände in welcher Bibliothek zur Verfügung stehen. Als Instrument der Literaturrecherche steht daneben die hbz-Verbunddatenbank auch als klassischer Verbundkatalog im Internet zur Verfügung. Die hbz-Verbunddatenbank ist in Portale wie die Die Digitale Bibliothek (DigiBib) und weitere, auch überregionale, bibliographische Rechercheinstrumente eingebunden. Die kooperative Katalogisierung wird durch Übernahme von Fremddaten (Deutsche Nationalbibliographie, British National Bibliography/BNB und Casalini Libri) und überregionale Normdaten sowie den (gegenseitigen) Zugriff auf die Daten anderer Bibliotheksverbünde unterstützt.

Historie

Die Gründung des hbz zum 1. März 1973 ist unmittelbar mit der Errichtung von fünf Gesamthochschulen in Duisburg, Essen, Paderborn, Siegen und Wuppertal im Jahre 1972 verbunden. In allen fünf neuen Hochschulen sollten Gesamthochschulbibliotheken eingerichtet werden, die im Verbund mit dem neu zu errichtenden hbz kooperativ in möglichst kurzer Zeit die erforderlichen Literaturbestände für Lehre und Forschung bereitstellen sollten. Die Kooperation bezog sich dabei auch auf Literaturauswahl und deren Erschließung.

Mit der Einrichtung einer Online-Datenbank 1985 kamen sukzessive weitere Bibliotheken zum hbz-Verbund. Mit 55 Verbundbibliotheken nehmen alle nordrhein-westfälischen und nahezu alle rheinland-pfälzischen Hochschulbibliotheken, einige Spezialbibliotheken sowie wenige öffentliche nordrhein-westfälische Bibliotheken am hbz-Verbund teil und zeigen ihre Bestände in der hbz-Verbunddatenbank an.

Seit April 2000 betreibt das hbz die Verbunddatenbank mit der Datenbanksoftware ALEPH 500.

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