- Harold Widom
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Harold Widom (* 1932) ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Analysis beschäftigt.
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Leben und Wirken
Widom studierte an der Stuyvesant High School in New York. Ab 1949 studierte er am City College of New York, gewann 1951 den William Lowell Purnam Wettbewerb und studierte danach an der Universität Chicago, an der er 1952 seinen Master-Abschluss machte und 1955 bei Irving Kaplansky promoviert wurde (Embedding of AW*-algebras). Ab 1955 lehrte er an der Cornell University, wo er sich unter dem Einfluss von Mark Kac der Theorie der Toeplitz-Operatoren zuwandte. Ab 1968 war er Professor an der University of California, Santa Cruz, wo er 1994 emeritierte.
Widom beschäftigte sich mit Integralgleichungen und Integral- und Differentialoperatoren, speziell Toeplitz-Operatoren und -Matrizen und Wiener-Hopf-Operatoren. Mit Craig Tracy arbeitete er auch über Zufallsmatrizen (Tracy-Widom Verteilungsfunktionen der Eigenwerte), wo er Methoden aus der Theorie der Integraloperatoren anwandte.
Widom war 1964/65 Sloan Fellow und 1967 und 1972 Guggenheim Fellow. 2007 erhielt er mit Craig Tracy den Norbert-Wiener-Preis für Angewandte Mathematik und 2002 erhielten beide den George-Pólya-Preis der SIAM. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.
Er ist der Bruder des Physikers Benjamin Widom.
Werke
- Lectures on measure and integration, Van Nostrand, New York 1969
- Lectures on integral equations, Van Nostrand, New York 1969
- Asymptotic expansions for pseudodifferential operators on bounded domains, Springer-Verlag, Berlin New York 1985, ISBN 0-387-15701-8
Literatur
- Estelle Basor, Israel Gohberg (Herausgeber): Toeplitz Operators and related topics: the Harold Widom anniversary volume, Birkhäuser 1994 (Workshop in Santa Cruz 1992)
Weblinks
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