- Lokvičići
-
Lokvičići 43.517.06Koordinaten: 43° 30′ 0″ N, 17° 3′ 36″ OBasisdaten Staat: Kroatien
Gespanschaft: Split-Dalmatien
Fläche: 31,11 km² Einwohner: 1.037 (2001) Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km² Telefonvorwahl: (+385) 021 Postleitzahl: 21263 Kfz-Kennzeichen: IM Struktur und Verwaltung
(Stand: 2009, vgl.)Gemeindeart: Gemeinde Bürgermeister: Branko Knezović (HDZ) Lokvičići ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Mittelosten Dalmatiens in Kroatien. Es gehört politisch zur Gespanschaft Split-Dalmatien.
Lage
Das Dorf besteht aus den Siedlungen Lokvičići, Poboji, Kljenovac, Berinovac und Dolića Draga. Es liegt in der historischen Imotska Krajina, wo es wiederum im Nordwesten liegt. Im Osten von Lokvičići liegen mehrere Seen, z.B.: Lokvičićko jezero (auch Mamića jezero) und Galipovac. Erst kürzlich entstand dort auf natürliche Weise ein neuer See. Das Dorf ist Sitz der römisch-katholischen Gemeinde (Župa) Krista Kralja (Christkönig), zu der die Kirchen Krist Kralj (Christkönig), Sv.Ivan (Sankt Johannes) und Sv. Ante (Sankt Antonius) gehören. Durch das Dorf verläuft eine alte Römerstraße.
Geschichte
In vorrömischer Zeit war das Gebiet von Illyrern besiedelt. Unter den Römern gehörte es zur Provinz Dalmatia. Danach gehörte es zu zum Byzantinischen Reich. Später wurde es dem Fürstentum Kroatien, aus dem dann das Königreich Kroatien unter Tomislav und seinen Nachfolgern wurde. Lokvičići wurde dann mit der ganzen Imotska krajina von den Osmanen erobert. Später wurde es mit dem verbleibenden Rest Dalmatiens der Republik Venedig angegliedert. Zur Zeit Napoleon Bonapartes wurde ganz Dalmatien der französischen Illyrischen Provinzen zugeschlagen.
Mit dem Wiener Kongress 1815 kam ganz Dalmatien als Königreich Dalmatien zu Österreich. Später kam es dann zum österreichischen Teil Österreich-Ungarns. Mit dem Versailler Vertrag wurde ganz Kroatien zum neugegründeten Königreich Jugoslawien eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wechselte es dann zum faschistischen Kroatien. Danach kam es mit ganz Kroatien zum sozialistischen Jugoslawien. Seit den Jugoslawienkriegen schließlich ist Lokvičići Teil der unabhängigen Republik Kroatien.
Weblinks
- Website der Gemeinde Lokvičići (kroatisch)
Städte: Hvar | Imotski | Kaštela | Komiža | Makarska | Omiš | Sinj | Solin | Split | Stari Grad | Supetar | Trilj | Trogir | Vis | Vrgorac | Vrlika
Gemeinden: Baška Voda | Bol | Brela | Cista Provo | Dicmo | Dugi Rat | Dugopolje | Gradac | Hrvace | Jelsa | Klis | Lećevica | Lokvičići | Lovreć | Marina | Milna | Muć | Nerežišća | Okrug | Otok | Podbablje | Podgora | Podstrana | Postira | Prgomet | Primorski Dolac | Proložac | Pučišća | Runovići | Seget | Selca | Sućuraj | Sutivan | Šestanovac | Šolta | Tučepi | Zadvarje | Zagvozd | Zmijavci
Wikimedia Foundation.