- Lossetalbahn
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Kassel–Waldkappel Kursbuchstrecke (DB): keine mehr (ex 201g) Streckennummer: 3901 Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Stromsystem: 600 V = Linienbezeichnungen:
/ auch RT2Legende

0,0 Kassel Hbf 

nach Warburg / nach Hann. Münden 

2,5 Kassel-Kirchditmold 

3,829 Kassel-Wilhelmshöhe 

nach Baunatal 

Herkulesbahn 

nach Marburg 

6,688 Kassel-Niederzwehren 

zum Kraftwerk Kassel 

8,1 Fulda (200 m) 

9,3 Kassel-Waldau 

zum Industriepark Kassel-Waldau 

zum Fuldahafen 

12,009 Kassel-Bettenhausen 

Kassel-Bettenhausen Kleinbf 

zur Söhrebahn nach Wellerode 

15,9 Kaufungen Papierfabrik 

zur Straßenbahn Kassel 

16,5 Kaufungen Industriestraße 

18,2 Niederkaufungen Mitte 

19,0 Niederkaufungen Bahnhof 

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Niederkaufungen Rieckswiesen Datei:BSicon uHST.svg 
Oberkaufungen Gesamtschule Datei:BSicon uHST.svg 
Oberkaufungen Mitte Datei:BSicon uHST.svg 
21,0 Oberkaufungen Bahnhof 



21,7 Oberkaufungen DRK-Klinik 

Losse 

26,0 Helsa Bahnhof 



26,4 Helsa Im Steinhof 



27,7 Losse 

29,1 Losse 

28,8 Helsa Waldhof 

29,9 Helsa-Eschenstruth 

32,4 Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen 

Hessisch Lichtenau Orth. Klinik 



Hessisch Lichtenau Im Tal 



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Hessisch Lichtenau Stadtmitte 

Hessisch Lichtenau Bürgerhaus 

35,1 Hessisch Lichtenau Stadt 

36,0 Hessisch Lichtenau 

zur Zeche Glimmerode 

39,6 Walburg (Hessen-Nassau) 

nach Großalmerode 

45,1 Hasselbach 

47,1 Hartmuthsachsen 

von Treysa 

49,6 Waldkappel 

49,86 nach Leinefelde Die Bahnstrecke Kassel–Waldkappel – auch Lossetalbahn oder Kassel-Waldkappeler Eisenbahn genannt – ist die Verbindung vom Kasseler Hauptbahnhof nach Waldkappel im Kaufunger Wald im Werra-Meißner-Kreis in Hessen.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Strecke Bettenhausen–Waldkappel wurde am 1. Dezember 1879 eröffnet, der Anschluss zum Hauptbahnhof Kassel folgte am 15. März 1880. In Walburg zweigte die Gelstertalbahn nach Großalmerode ab. In Waldkappel bestand Anschluss an die Strecke Eschwege–Treysa, welche Teil der Kanonenbahn war.
Die Strecke hat eine Länge von 49,86 km. Der offizielle Name der Strecke war Cassel–Waldkappeler Eisenbahn, die Initialen CWE befanden sich am Mobiliar der Bahn.
Der letzte Personenzug fuhr am 31. Mai 1985 von Kassel nach Eschwege. Der Güterverkehr bis Walburg wurde noch bis zum 31. Dezember 2002 aufrecht erhalten.
Am Bahnhof Walburg lagern Eisenbahnfreunde eine umfangreiche Sammlung alter Schienenfahrzeuge.
Reaktivierung
Sechsschienengleis in Kaufungen, Haltestelle Niederkaufungen Mitte1997 begann der Ausbau der Strecke zur Integration in das Netz der Kasseler Straßenbahn. Die Strecke wurde mit 600 V Gleichstrom elektrifiziert und bei Kaufungen Papierfabrik an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Die Strecke ist nunmehr Bestandteil des Netzes der RegioTram Kassel und wird als Lossetalbahn bezeichnet.
Die Strecke wurde so ausgebaut, dass auf ihr auch noch Güterverkehr stattfinden kann. Dafür wurde z.B. an der Haltestelle Kaufungen-Mitte ein aufwändiges Sechsschienengleis eingebaut.
Der Straßenbahnbetrieb wurde am 8. Juni 2001 bis Helsa aufgenommen und am 29. Januar 2006 bis nach Hessisch Lichtenau ausgedehnt. An einigen Stellen weicht die Straßenbahntrasse von der ursprünglichen Strecke ab. In Hessisch Lichtenau verlässt die Straßenbahn die Bahntrasse, quert sie in einer Unterführung und endet in einer Wendeschleife.
Zum Zwecke des Naturschutzes wurden auf einer Länge von ca. 650 m spezielle Maßnahmen getroffen, um Amphibien auf dem Weg zu den Laichgebieten durch die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nicht in Gefahr zu bringen. Der Kabelkanal wurde dazu auf den Schwellen verlegt, und zwischen dem Untergrund und den Schienen befindet sich eine Erdschicht und Freiraum. Die Baukosten für den Ausbau der Strecke betrugen etwa 65 Mio. Euro.
Betrieb
Auf der Lossetalbahn verkehrt heute nur noch die Straßenbahn-Linie 4. Zwischen dem 29. Januar 2006 (Eröffnung der Verlängerung nach Hessisch Lichtenau) und dem 6. Juli 2007 verkehrte zusätzlich auch die RegioTram-Linie 2 auf der Strecke. Sie wurde mit Diesel-Hybrid-Fahrzeugen des Typs Alstom RegioCitadis betrieben, diese nutzten zwischen Niederkaufungen Bahnhof und Oberkaufungen Bahnhof die nicht elektrifizierte alte Eisenbahnstrecke. Dennoch ist die Strecke auch weiterhin integraler Bestandteil des Regio-Tram-Systems, deshalb wird die Straßenbahn-Linie 4 heute zusätzlich auch als Linie RT2 bezeichnet.
Weblinks
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