SJ B

SJ B
SJ B
B 1367
Nummerierung: „wilde“ Nummern
Anzahl: 99
Hersteller: NOHAB
Baujahr(e): 1908–1919, 1943–1944
Ausmusterung: 1972
Bauart: 2'C h2
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 17.605 mm (mit Tender C)
19.490 mm (mit Tender A)
Dienstmasse mit Tender: 103 t (mit Tender Typ C)
117 t (mit Tender Typ A)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Treibraddurchmesser: 1750 mm
Laufraddurchmesser: 970 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 590 mm

Die SJ B war eine Universal-Dampflokomotive der schwedischen Staatsbahn Statens Järnvägar (SJ).

Geschichte

Die 2'Ch2-Lokomotiven der SJ-Reihe B wurden aus den 2'B1'h2-Lokomotiven der SJ-Reihe A weiterentwickelt, die 1906 bis 1909 in 26 Exemplaren beschafft wurden. Von der Reihe B wurden in den Jahren 1909 bis 1919 96 Maschinen für die SJ gebaut. Hergestellt wurden die Lokomotiven bei Nydqvist och Holm (NOHAB) und Motala Verkstad. Sie war die vierthäufigste Dampflokomotive der Schwedischen Staatsbahnen (SJ) und in Schweden überhaupt. Weiter verbreitet waren lediglich die Dampflokbaureihen Kd (139 Stück), E (133 Stück) und Ke (119 Stück). Die Maschinen der Baureihe B wurden von 1909 an unter dem Eindruck der Baureihe P8 der Preußischen Staatsbahnen gebaut. Sie kamen während ihrer Dienstzeit sowohl vor Personen- als auch vor Güterzügen zum Einsatz.

Als die SJ in den dreißiger Jahren mit der Elektrifizierung ihrer Hauptstrecken begannen, wurde eine Anzahl von B-Loks an verschiedene Privatbahnen in Schweden verkauft. Dort blieben sie bis zu deren Verstaatlichung in Gebrauch und gelangten anschließend wieder zu den SJ. Außer den SJ ließ auch die Privatbahngesellschaft SWB (Stockholm–Westerås–Bergslagens Järnvägar) drei eigene Littera B herstellen. Diese Maschinen wurden in den vierziger Jahren gebaut, nachdem die SWB einige Loks von den SJ gekauft hatte und mit jenen überaus zufrieden war. Auf nich elektrifizierten Strecken setzten die SJ Lokomotiven der Baureihe B bis in die sechziger Jahre ein. Die letzten wurden erst 1972 außer Dienst gestellt.

B 1222 in Luleå

Eine große Anzahl dieser Lokomotiven ist bis heute noch vorhanden. In Deutschland war die B 1266 auf der Museumsbahn KappelnSüderbrarup der Freunde des Schienenverkehrs Flensburg (FSF) im Einsatz. Die Lok mit der Betriebsnummer 1697 wurde an die Museumsbahn Nene Valley Railway (NVR) nach Peterborough, England verkauft. Dort wurde sie für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen eingesetzt. So wurde sie beispielsweise für die Eisenbahnszenen in dem James Bond-Film „Octopussy“ von 1983 verwendet, wo sie geringfügig verkleidet eine ostdeutsche Dampflok darstellte.

Quelle

  • Tag i tiondel - Sveriges Järnvägsmuseum

Weblinks


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