CLB IId

CLB IId
CLB IId,e / kkStB 22
Nummerierung: CLB IId 1–4, 14, 21–23, 33, 37
CLB IIe 15, 18, 20, 25, 26, 30, 35, 40
kkStB 22.31–48
Anzahl: CLB IId: 10
CLB IIe: 8
kkStB: 18 (von CLB)
Hersteller: Esslingen, Wr. Neustadt
Baujahr(e): 1870–1871, 1878, 1882
Bauart: 1B n2
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Fester Radstand: 3.320 mm
Gesamtradstand: 3.320 mm
Radstand mit Tender: 10.395 mm
Leermasse: 33,4 t
Dienstmasse: 38,1 t
Reibungsmasse: 25,9 t
Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h
Treibraddurchmesser: 1.574 mm
Laufraddurchmesser vorn: 1.258 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 395 mm
Kolbenhub: 632 mm
Kesselüberdruck: 10 atm
Anzahl der Heizrohre: 165
Rostfläche: 1,64 m²
Strahlungsheizfläche: 7,50 m²
Rohrheizfläche: 111,50 m²
Tender: 20, 34

Die Dampflokomotivreihen CLB IId und CLB IIe waren Schnellzug-Schlepptenderlokomotivreihen der Galizischen Carl Ludwig-Bahn (CLB).

Die von der CLB beschafften 18 Stück Schnellzuglokomotiven der Bauart 1B wurden von der Maschinenfabrik Esslingen 1870 und 1871 sowie von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik 1878 und 1882 geliefert. Sie wurden als CLB IId und CLB IIe eingeordnet und bekamen nach der Verstaatlichung 1892 von den k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB) die Bezeichnung 22.31–48. 1892 wurden sie einer Neubekesselung unterzogen. Die Tabelle gibt die Daten des neuen Kessels wieder.

Die IId-Maschinen hatten folgende Namen LWÓW, KRAKÓW, JANÓW, LUBIÉN, GROM, PODOLE, ISKRA, WULKA, POŁOT und LIPZ.

1917 scheinen noch drei Exemplare im Stand der kkStB auf, in den Wirren des Kriegsendes sind sie verschwunden. Zwei dürften zu den polnischen Staatsbahnen (PKP), eine nach Russland gekommen sein.

Abschließend sei angemerkt, dass die kkStB als Reihe 22 auch von der Kronprinz Rudolf-Bahn (KRB) stammende Schnellzugloks einordnete. 22.01–04 wurden aber 1905 in 122.01–04 umgezeichnet. 22.11–19 stammten ebenfalls von der KRB, waren ursprünglich 10.01–09 und wurden schließlich 1905 122.11–19.

Literatur

  • Verzeichnis der Lokomotiven, Tender, Wasserwagen und Triebwagen der k.k. österreichischen Staatsbahnen und der vom Staate betriebenen Privatbahnen nach dem Stande vom 30. Juni 1917. Verlag der k.k. österreichischen Staatsbahnen, Wien 1918.
  • Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918. Verlag Slezak, Wien 1978, ISBN 3-900134-40-5.
  • Johann Stockklausner: Dampfbetrieb in Alt-Österreich. Verlag Slezak, Wien 1979, ISBN 3-900134-41-3.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Поможем написать реферат

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • CLB IIe — CLB IId,e / kkStB 22 Nummerierung: CLB IId 1–4, 14, 21–23, 33, 37 CLB IIe 15, 18, 20, 25, 26, 30, 35, 40 kkStB 22.31–48 Anzahl: CLB IId: 10 CLB IIe: 8 kkStB: 18 (von CLB) Hersteller: Esslingen …   Deutsch Wikipedia

  • KkStB 22 — CLB IId,e / kkStB 22 Nummerierung: CLB IId 1–4, 14, 21–23, 33, 37 CLB IIe 15, 18, 20, 25, 26, 30, 35, 40 kkStB 22.31–48 Anzahl: CLB IId: 10 CLB IIe: 8 kkStB: 18 (von CLB) Hersteller: Esslingen …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Lokomotiven und Triebwagen der kkStB — Diese Liste bietet eine Übersicht über die Lokomotiven und Triebwagen der k.k. österreichischen Staatseisenbahnen (kkStB). Inhaltsverzeichnis 1 Dampflokomotiven 1.1 Schnell und Personenzuglokomotiven 1.2 Güterzuglokomotiven …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Triebfahrzeugen österreichischer Privatbahnen — Inhaltsverzeichnis 1 Dampfloks der Aussig Teplitzer Eisenbahn Gesellschaft (ATE) 2 Dampfloks der Böhmischen Commercialbahnen (BCB) 3 Dampfloks für die ehem. Pferdeeisenbahn Budw …   Deutsch Wikipedia

  • Liste de sigles de trois lettres — Sigles d’une seule lettre Sigles de deux lettres Sigles de trois lettres Sigles de quatre lettres Sigles de cinq lettres Sigles de six lettres Sigles de sept lettres Sigles de huit lettres Cette page liste des sigles de trois lettres. Vous pouvez …   Wikipédia en Français

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”