- Das Zaubermännchen
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Filmdaten Originaltitel Das Zaubermännchen Produktionsland DDR Originalsprache Deutsch Erscheinungsjahr 1960 Länge 74 Minuten Stab Regie Christoph Engel,
Erwin AndersDrehbuch Margot Beichler,
Gudrun Deubener,
Christoph EngelMusik Wolfgang Pietsch Kamera Erwin Anders Schnitt Anneliese Hinze-Sokolowa Besetzung - Karl-Heinz Rothin: Müller Kunz
- Karin Lesch: Müllerstochter Marie
- Reinhard Michalke: Müllerbursche Hans
- Nikolaus Paryla: König
- Siegfried Seibt: Rumpelstilzchen
- Peter Dommisch: Der einfältige Nachbar
- Bodo Mette: Schatzmeister
- Gerda Jawer: Reißigweibchen
- Hans-Hartmut Krüger: Bote des Königs
- Franz Bonnet: Torwächter
- Werner Pfeifer: Schreiber
- Hans Flössel: Erster Bauer
- Hans Feldner: Zweiter Bauer
- Dieter Schindelhauer: Dritter Bauer
Das Zaubermännchen ist ein deutscher Märchenfilm aus dem Jahr 1960. Der in den DEFA-Studios der DDR entstandene Film ist eine Adaption des Grimm'schen Märchens Rumpelstilzchen.
Der Film kam am 29. Juli 1960 in die DDR-Kinos. Die Erstausstrahlung im DDR-Fernsehen fand am 23. April 1977 statt.
Inhaltsverzeichnis
Handlung
Der Müllersbursche Hans arbeitet bei Müller Kunz. Er hat Ärger mit den Bauern, weil Hans nicht genug Mehl liefern kann, obwohl er von früh bis abends arbeitet. Doch Müller Kunz verbringt den Tag lieber mit Prahlen und Faulenzen, statt ihm zu helfen. Weil Müller Kunz von den Bauern daher kein Geld bekommt und so die Abgaben an den König nicht mehr bezahlen kann, erzählt er dem Schatzmeister des Königs, dass seine Tochter Marie aus Stroh Gold spinnen kann.
Marie reagiert entsetzt, als sie von den Prahlereien ihres Vaters erfährt. Der König ordnet an, dass die Müllerstochter ihre Fähigkeiten, Stroh zu Gold zu spinnen, unter Beweis stellen soll. Im Falle des Scheiterns soll sie ins Gefängnis geworfen und dem Müller seine Mühle weggenommen werden.
Als Marie sich im Palast des Königs ans Werk machen soll, erscheint ihr ein Männchen und bietet ihr seine Hilfe an; als Gegenleistung schenkt sie ihm ihre Halskette. Als Marie in der folgenden Nacht noch mehr Stroh zu Gold spinnen soll, erscheint ihr das Männchen erneut. Diesmal erhält es als Gegenleistung Maries Ring.
Der König ist so zufrieden, dass Marie in der nächsten Nacht die dreifache Menge an Stroh zu Gold spinnen soll; als Belohnung verspricht er ihr die Hochzeit. Auch diesmal erscheint das Männchen, doch da Marie nichts mehr hat, was sie ihm als Lohn geben könnte, fordert er von ihr das erste Kind, das sie als Königin zur Welt bringt.
Der König und die Müllerstochter heiraten und bekommen ein Kind. Müller Kunz wird Berater des Königs und genießt ein Leben in Müßiggang. Nach einem Jahr erscheint das Männchen und fordert den versprochenen Lohn; er will nicht, dass das Kind bei Menschen aufwächst, denen Gold wichtiger ist. Als Marie sich weigert, ihr Kind herzugeben, bietet das Männchen ihr an, ihr das Kind zu lassen, wenn sie seinen ungewöhnlichen Namen errät.
Mit Hilfe ihres Vaters sammelt Marie einige ungewöhnliche Vornamen, doch keiner davon ist der richtige. Marie könne nur geholfen werden, so das Männchen, wenn Marie gesteht, wie das Stroh zu Gold wurde; einmal noch will das Männchen wiederkommen.
Marie erzählt dem König von dem Männchen und von dessen Forderung nach dem Kind. Daraufhin gibt der König seinen Untertanen den Auftrag, ungewöhnliche Namen zu sammeln und nach dem Männchen zu forschen. Hans wird von Marie gebeten, dorthin in den Wald zu gehen, wo sonst niemand hingeht, und dort nach dem Männchen zu suchen. Dort beobachtet Hans, wie das Männchen um die Feuerstelle neben seiner Hütte herumtanzt und ruft:
- „Heute back ich, morgen brau ich,
- übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
- ach, wie gut dass niemand weiß,
- dass ich Rumpelstilzchen heiß!“
Sofort eilt Hans zu Marie und erzählt ihr, was er herausgefunden hat. Als das Männchen wieder erscheint und Marie ihm seinen Namen nennen kann, löst er sein Versprechen ein, da Marie das Kind liebt und auch der König von seiner Gier nach Gold geheilt ist. Das Männchen kehrt in den Wald zurück. Hans wünscht sich, dass der Müller zur Strafe für seine Lügen wieder in der Mühle arbeiten soll; Hans selbst wird zur Belohnung für seine Hilfe zum Berater des Königspaares ernannt.
Kritiken
„In Studiokulissen gedrehte Bühnenfassung des Hans-Otto-Theaters, Potsdam, nach dem Theaterstück von Gunter Kaltofen. Aus heutiger Sicht sehr betulich. (Alternativtitel: "Rumpelstilzchen")“
Weblinks
- Das Zaubermännchen in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Das Zaubermännchen im Filmkatalog Thüringen
Einzelnachweise
Kategorien:- Filmtitel 1960
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