- Mensdorf
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Mensdorf (heute Mörtitz) Gemeinde DoberschützKoordinaten: 51° 30′ N, 12° 39′ O51.50147777777812.643633333333Koordinaten: 51° 30′ 5″ N, 12° 38′ 37″ O Eingemeindung: 1. Jan. 1996 Postleitzahl: 04838 Vorwahl: 034244 Mensdorf war ein Dorf nördlich der Stadt Eilenburg und wurde 1936 zum Einheitsdorf Mörtitz vereinigt.
Inhaltsverzeichnis
Geografische Lage
Mensdorf liegt nördlich von Eilenburg. Im Westen fließt die Mulde am Ort vorbei und im Osten führt die Staatsstraße 11 (Eilenburg–Bad Düben) vorbei. Der Ortsteil Mörtitz besteht aus den Siedlungsbereichen Mörtitz, Mensdorf und Rote Jahne.
Geschichte
Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes unter dem Namen "Mezdorf" stammt aus dem Jahre 1314. Seit 1404 wurde Mensdorf erstmalig Rittersitz genannt.[1] Im Jahre 1678 wurden in Mensdorf an der Mulde zahlreiche uralte Urnen gefunden.[2][3] 1936 wurden Mensdorf und Rote Jahne nach Mörtitz eingemeindet. 1996 erfolgte die Eingemeindung von Mörtitz mit fünf weiteren Gemeinden zur Gemeinde Doberschütz.
Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner 1818 223 1829[4] 270 1880 367 1895 412 1910 425 1925 398 1939 297 Einzelnachweise
- ↑ a b Angaben zur Geschichte von Mensdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- ↑ Zeitschrift für Ethnologie, Band 11, 1879
- ↑ Jeremias Simon: Eilenburgische Chronica, oder Beschreibung der sehr alten Burg, Schlosses und Stadt Eilenburg, 1696
- ↑ Carl Geißler: Chronik der Stadt Eilenburg und der Umgebung. Meyner, 1829.
Weblinks
- Mensdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Hinweise zum Rittergut Mensdorf
Siehe auch
- Georg Müller: Wietersheim, Eduard von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 55, Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 72–89.
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