Michael Ebertz

Michael Ebertz

Michael N. Ebertz (* 1953 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Religionssoziologe. Er lehrt Sozialpolitik, freie Wohlfahrtspflege und kirchliche Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialpolitik und Freie Wohlfahrtsverbände, allgemeine Soziologie, Kirchen-, Religions- und Kultursoziologie, Pastoraltheologie sowie Eschatologie.

Ebertz setzt sich unter anderem mit dem Rückgang der Kirchenmitglieder in Deutschland auseinander.[1]

Werdegang

Michael Ebertz erlangte 1978 sein Diplom in Soziologie an der Universität Frankfurt. Im Jahr 1985 wurde er von der Universität Konstanz zum Dr. rer. soc. promoviert. Seit 1991 lehrt Michael Ebertz als Professor an der Katholischen Hochschule Freiburg. 1998 habilitierte er sich an der Universität Konstanz und erhielt dort als Privatdozent die Venia legendi für den gesamten Bereich der Soziologie. 2001 wurde er von der Universität Freiburg i. Br. zudem zum Dr. theol. promoviert.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Buchreihen
  • MenschenArbeit. Freiburger Studien. (Hrsg.), zusammen mit Werner Nickolai und Helmut Schwalb, Verlag Hartung&Gorre, Konstanz.
  • Passagen und Transzendenzen. Studien zur materialen Kultur- und Religionssoziologie“. Universitätsverlag Konstanz.
  • Sozialwissenschaftliche Abhandlungen der Görres-Gesellschaft. Hg. zus. mit Hubert Knoblauch, Winfried Gebhardt, Werner Schneider, Arnold Zingerle. Berlin: Duncker&Humblot.
  • KirchenZukunft+konkret. Münster/Berlin/Hamburg/London/Wien: LIT Verlag.
  • Veröffentlichungen der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. (Hrsg.), zusammen mit Christel Gärtner, Winfried Gebhardt, Gert Pickel, Levent Tezcan. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.
Monographien
  • Menschen in Organisationen. In: Theologie im Fernkurs, Lehrbrief 14, Würzburg 2007.
  • Das Zusammenleben von Juden und Nichtjuden in der Zeit von 1933 bis 1940 in Breisach. Ein Projekt der Katholischen Fachhochschule Freiburg. Zusammen mit Werner Nickolai und Jürgen Sehrig, Hartung-Gorre, Konstanz 2006, ISBN 3-86628-050-5.
  • Die Zivilisierung Gottes. Der Wandel von Jenseitsvorstellungen in Theologie und Verkündigung. Theologische Dissertation, Schwabenverlag, Ostfildern 2004, ISBN 3-7966-1121-4.
  • Aufbruch in der Kirche. Anstöße für ein zukunftsfähiges Christentum. 2. Auflage, Herder, Freiburg 2003, ISBN 3-451-27632-1.
  • Volkskirche wohin? Chancen in der Krise. Sexauer Gemeindepreis für Theologie, 15, Sexau 2003.
  • Kirche im Gegenwind. Zum Umbruch der religiösen Landschaft. 4. Auflage, Herder, Freiburg 2001, ISBN 3-451-26367-X (1. Auflage 1997).
  • Mächtig – Ohnmächtig. Jugendliche im ländlichen Raum. Eine empirische Exploration. MenschenArbeit, Freiburger Studien 10, zusammen mit Werner Nickolai, Hartung-Gorre, Konstanz 1999, ISBN 3-89649-367-1.
  • Erosion der Gnadenanstalt? Zum Wandel der Sozialgestalt von Kirche. Habilitationsschrift, Knecht, Frankfurt 1998, ISBN 3-7820-0808-1.
  • Religion ja – Kirche nein. Jeder seine eigene Sekte? Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar, Vallendar 1996.
  • Eine religionssoziologische Situationsanalyse der 90er Jahre. Akademie Klausenhof, Hamminkeln 1996.

Einzelnachweise

  1. ZDF Politbarometer vom 24. April 2011. (online)

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужно сделать НИР?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Ebertz — heissen: Harald Ebertz (* 1967), deutscher Fußballtorwart. Michael Ebertz (* 1953), deutscher Religionsoziologe Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe …   Deutsch Wikipedia

  • Ernst Friedrich (Baden-Durlach) — Markgraf Ernst Friedrich von Baden Durlach – Kupferstich einer Münze Ernst Friedrich von Baden Durlach (* 17. Oktober 1560 in Durlach; † 14. April 1604 in Remchingen) übernahm nach seiner Volljährigkeit 1584 die Regierung des nördlichen Teils der …   Deutsch Wikipedia

  • Charisma — Charismatic redirects here. For other uses, see Charisma (disambiguation). The term charisma (pl. charismata, adj. charismatic; from the Greek χαρισμα, meaning favor given or gift of grace ) has two senses: 1) compelling attractiveness or charm… …   Wikipedia

  • Al-Mala'ika — Dieser Artikel wurde in der Qualitätssicherung Religion eingetragen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion. Der Engel (lat. angelus, von gr. άγγελος ángelos „Bote“, „Botschafter“;… …   Deutsch Wikipedia

  • Hierarchienlehre — Dieser Artikel wurde in der Qualitätssicherung Religion eingetragen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion. Der Engel (lat. angelus, von gr. άγγελος ángelos „Bote“, „Botschafter“;… …   Deutsch Wikipedia

  • Sozialreligion — Der Nationalökonom, Soziologe und Kulturphilosoph Alfred Weber prägte 1949 den Begriff Sozialreligionen. Diesen griff der Arbeits und Religionssoziologe Friedrich Fürstenberg 1982 in seinem Aufsatz: Der Trend zur Sozialreligion auf und… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Spieler des 1. FC Nürnberg — Diese Liste der Spieler des 1. FC Nürnberg nennt alle Personen, die für den 1. FC Nürnberg in der Zeit zwischen 1900 und 1945 an mindestens zwei Fußballspielen oder seit 1945 an mindestens einem Ligaspiel teilgenommen haben. Spieler, die bereits… …   Deutsch Wikipedia

  • Medallic art — Art medals are a well known and highly collected form of small bronze sculpture, and are considered a form of exonumia. Art medals have been produced since the late Renaissance period, and the category was basically invented by Pisanello, who… …   Wikipedia

  • Engel — Andrei Rubljow: Troiza (Abrahams Gastmahl mit den drei Engeln in Mamre / „Alttestamentliche Dreifaltigkeit“), um 1425. Engel (lat. angelus, von altgriechisch ἄγγελος ángelos „Bote …   Deutsch Wikipedia

  • Koblenzer Fastnacht — Der Koblenzer Karneval, auch Kowelenzer Faasenacht, ist der Name für das in der Stadt Koblenz gefeierte Fest des Karnevals. Der Grundsatz: An dem Brauchtum lasst uns halten eingedenk der Eigenart dass die Welt nur kann gestalten wer die Werte… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”