Vali Mayer

Vali Mayer

Valentin „Vali“ Mayer (* 28. Februar 1936 in Zürich) ist ein Schweizer Jazzmusiker (Kontrabass, Banjo, Piano, Gesang).

Mayer, als Musiker Autodidakt, begann 1952 seine Laufbahn als Banjoist, zuerst in einer eigenen Gruppe in der Kantonsschule Trogen. Dann gründete er gemeinsam mit Heinz Fritz und Michel Robert die Harlem Ramblers. 1956 wurde er von Albert Nicholas nach Paris engagiert, wo er mit einer ad hoc gebildeten Band bis zum Ende des Jahres tätig war. 1957 war er als Pianist tätig, bevor er Mitglied des Haustrios des Jazzclubs Tabou wurde und zahlreiche amerikanische Gastmusiker begleitete. Mit seinem Wechsel zum Bass verbunden war auch die Hinwendung zum Modern Jazz. 1960 war er mit The Latins sehr erfolgreich in Italien (eigene Fernsehshow, ihre Version von La Bamba wurde ein Hit). Zwischen 1965 und 1970 operierte er von Hongkong aus mit Tony Scott und anderen Musikern und ging in Asien auf Tournee. Ab 1980 spielte er mit der Combo von Häns’che Weiss (aktuell spielen die Beiden im Duo). Daneben tritt er mit einem Soloprogramm Bass so low auf.

Der Schlagzeuger Jojo Mayer ist sein Sohn.

Diskographische Hinweise

  • Häns’che Weiss Ensemble: Erinnerungen (Lite Special)
  • Häns’che Weiss: Vis à vis
  • Häns’che Weiss: The Duo Live
  • John Ward Trio (MPS, 1979)

Lexigraphische Einträge

  • Bruno Spoerri (Hrsg.): Biografisches Lexikon des Schweizer Jazz. CD-Beilage zu: Spoerri, Bruno (Hrsg.): Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten. Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0739-6.

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