Wiltrud Holik

Wiltrud Holik

Wiltrud Holik (* 1940) ist ein ehemalige deutsche Diplomatin.

Leben

1963 lernte sie Josef Holik, ihren späteren Mann, in Chennai kennen. 1988 war Holik Frauenbeauftragte des Deutschen Außenministeriums in Bonn. [1]

Von 1971 bis 1974 lebte sie in Somalia, als ihr Mann Deutscher Botschafter in Mogadischu war. Vom 1. September 1995 bis 21. September 1999 war Wiltrud Holik bei der Regierung in Addis Abeba akkreditiert. In dieser Zeit wurde sie von Roman Herzog, Klaus Kinkel und Carl-Dieter Spranger besucht.[2]

Der Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums, der Bericht des HRW für Afrika und der Länderbericht von Amnesty International stellten in der Amtszeit von Wiltrud Holik fest, dass in Äthiopien Menschen, die verdächtigt werden oppositionelle politische Bewegungen zu unterstützen, im Besondern Angehörige des Oromo- und des Somali-Volkes stark gefährdet sind, misshandelt oder willkürlich verhaftet zu werden.[3]

Holik erklärte in ihren Berichten, dass es für Angehörige des Oromo-Volkes keine Probleme gibt, solange es sich nicht um Terroristen handelt.[4]

Einzelnachweise

  1. Der Spiegel, 4. April 1988, Kochen für Deutschland pdf
  2. http://www.deutsch-aethiopischer-verein.de/infobrief_1_97.pdf
  3. http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/1999/246.htm
  4. http://oromo.org/osg/pr240998.htm


Vorgänger Amt Nachfolger
Horst Winkelmann Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Addis Abeba
1995–1999
Herbert Honsowitz
Ursula Seiler-Albring Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Wien
1999–2002
Hans-Henning Horstmann

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