- Das Rätsel der unheimlichen Maske
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Filmdaten Deutscher Titel Das Rätsel der unheimlichen Maske Originaltitel The Phantom of the Opera Produktionsland Großbritannien Originalsprache Englisch Erscheinungsjahr 1962 Länge 84 Minuten Altersfreigabe FSK 16 Stab Regie Terence Fisher Drehbuch John Elder Produktion Anthony Hinds Musik Edwin Astley Kamera Arthur Grant Schnitt Alfred Cox Besetzung - Herbert Lom: Prof. Petrie / Das Phantom
- Heather Sears: Christine Charles
- Michael Gough: Lord Ambrose D´Arcy
- Edward de Souza: Harry Hunter
- Thorley Walters: Lattimer
- Patrick Troughton: “Der Rattenfänger“
- Ian Wilson: “Der Zwerg“
Das Rätsel der unheimlichen Maske ist ein Horrorfilm der britischen Hammer-Production aus dem Jahr 1962 und basiert auf dem Roman Das Phantom der Oper von Gaston Leroux. Der Werbespruch auf dem Plakat lautete seinerzeit “Der größte GRUSELKLASSIKER aller Zeiten“ (engl. “The Greatest THRILL CLASSIC of All Time“).
Inhaltsverzeichnis
Handlung
Während der Premiere der neuen Oper von Lord Ambrose D´Arcy wird der erhängte Leichnam eines Bühnenarbeiters in den Kulissen aufgefunden, weshalb die Primadonna jeden weiteren Auftritt verweigert. Christine Charles, eine junge Opernsängerin, soll nun die Hauptrolle übernehmen. Harry Hunter, der Freund Christines und künstlerischer Leiter der Oper, entdeckt in ihrer Wohnung alte Notenblätter von Christines früherem Gesangslehrer, Professor L. Petrie, der unter nicht geklärten Umständen verschwunden ist und für tot gehalten wird. Bei der Durchsicht dieser Blätter erkennt er, dass die Noten auf diesen mit denen von Lord D´Arcys neuem Werk identisch sind. Kurze Zeit später wird Christine von einem hässlichen Zwerg in die Kellergewölbe unter der Oper entführt, wo sie ein maskierter Musiker erwartet, der aus ihr eine große Sängerin machen will.
Hunter, von Christines Verschwinden in höchstem Maße beunruhigt, begibt sich auf die Suche nach ihr. Zur gleichen Zeit wird Lord D´Arcy von dem selben Zwerg ermordet, der auch Christine entführt hat. Harry Hunter kann den Zwerg bis in die geheimen unterirdischen Gewölbe verfolgen. Nachdem es ihm gelingt, den Zwerg zu überwältigen, steht er dem maskierten Orgelspieler gegenüber und erkennt in ihm den tot geglaubten Professor Petrie. Vor fünf Jahren musste dieser, um seine Geldsorgen loszuwerden, sein Lebenswerk, die Oper "Johanna von Orleon", an Lord D´Arcy verkaufen. Der Lord publizierte daraufhin das Meisterwerk des Professors unter seinem eigenem Namen. Petrie versuchte dies damals zu verhindern, indem er die zuständige Druckerei in Brand steckte, zog sich dabei jedoch schwere Brandwunden im Gesicht zu und verschwand daraufhin im Untergrund. Wenige Wochen nach dieser Begegnung, Christine hat inzwischen das Potential um die Hauptrolle zu singen, wird die Oper im Beisein des Professors neu aufgeführt.
Während Christine ihre großer Arie singt, entdecken Arbeiter den Zwerg und verfolgen ihn quer durch den Oberbau der Oper. Vom Schnürboden aus flüchtet der Zwerg mit einem Sprung auf einen großen Kronleuchter über der Bühne, dessen Halterung der zusätzlichen Belastung jedoch nicht standhält. Um zu verhindern, dass Christine von dem fallenden Leuchter getroffen wird, stürmt Petrie auf die Bühne. Es gelingt ihm zwar, die Sängerin zur Seite zu stoßen und so ihr Leben zu retten, er selbst jedoch wird von dem Kronleuchter erschlagen.
Sonstiges
- Die Rolle des Phantoms wurde ursprünglich für Cary Grant geschrieben, der sein Interesse geäußert hatte, in einem Hammer-Film mitzuwirken. Auch Christopher Lee war kurzzeitig für die Titelrolle im Gespräch.
- Die Rahmenhandlung wurde für diese Verfilmung von Paris nach London übersiedelt.
- Da der Film an den Kinokassen floppte, fiel Regisseur Terence Fisher bei den Hammer-Studios in Ungnade und bekam erst 1964 wieder den Auftrag für einen Film.
- Die Maske des Phantoms wurde erst unmittelbar vor Drehbeginn aus Stoffresten, Klebeband und Farbe zusammengebastelt.
- Brian DePalmas Das Phantom im Paradies (Phantom of the Paradise) von 1974 hat sehr viele Handlungselemente dieses Films übernommen und kann daher, in weiterem Sinne, als Remake angesehen werden.
Deutsche Fassung
Die deutsche Synchronbearbeitung entstand in den Ateliers der Berliner Synchron GmbH in Berlin. Dialogregie führte Klaus von Wahl. [1]
Rolle Darsteller Synchronsprecher Prof. Petrie / Das Phantom Herbert Lom Siegmar Schneider Christine Charles Heather Sears Marianne Lutz Lord Ambrose D´Arcy Michael Gough Klaus Miedel Lattimer Thorley Walters Paul Wagner Harry Hunter Edward de Souza Dieter Klein Maria Liane Aukin Inge Landgut Mrs. Tucker Renee Houston Ilse Fürstenberg Kritiken
- "Die dritte Verfilmung des populären Schauerromans (…) inszenierte der britische „Dracula“-Spezialist Terence Fisher als Mischung aus Märchen- und Gruselfilm." - „Lexikon des internationalen Films[2]
DVD-Veröffentlichung
- Das Phantom der Oper. Koch Media DVD 2008 (Engl. Original mit dt. Untertiteln)
Literatur
- Gaston Leroux: Das Phantom der Oper. Roman (OT: Le fantôme de l'opéra). dtv, München 2004, ISBN 3-423-08596-7
- William K. Everson: Klassiker des Horrorfilms (OT: Classics of the Horror Film). Goldmann, München 1982, ISBN 3-442-10205-7
Weblinks
- Das Rätsel der unheimlichen Maske in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Informatives Review auf project-equinoX.de (deutsch)
Einzelnachweise
- ↑ Das Rätsel der unheimlichen Maske, Illustrierte Film-Bühne Nr. 6328, München o. J.
- ↑ Das Rätsel der unheimlichen Maske im Lexikon des Internationalen Films
Das Phantom der Oper VerfilmungenFilme
Das Gespenst im Opernhaus (1916) | Das Phantom der Oper (1925) | Phantom der Oper (1943) | Das Rätsel der unheimlichen Maske (1962) | Das Phantom von Budapest (1983) | Das Phantom der Oper (1989) | Das Phantom der Oper (1990) | Das Phantom der Oper (1998) | Das Phantom der Oper (2004)Zeichentrickfilm
Das Phantom der Oper (1987)
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