- Dominique de Buman
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Dominique de Buman (* 28. April 1956 in Freiburg im Üechtland) ist ein Schweizer Politiker (CVP).
Leben
De Buman entstammt aus einer alten Freiburger Familie. 1986 wurde er in den Gemeinderat der Stadt Freiburg gewählt. Nachdem er hintereinander für Sport, die Finanzen und die Stadtverwaltung zuständig war, wurde er im Januar 1994 zum Stadtammann gewählt. Dieses Amt übte er bis zum 17. August 2004 aus.
Auf kantonaler Ebene sass er von 1986 bis 2003 im Grossen Rat, den er 2001 präsidierte. Bei den Wahlen 2003 wurde er in den Nationalrat gewählt und am 18. September 2004 übernahm er die Vizepräsidentschaft der CVP Schweiz. Im Bundesparlament war er bisher Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK), der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) sowie der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Er nahm ein Postulat von Jean-Claude Vaudroz (CVP/GE) (Anerkennung des Genozids an den Armeniern durch das Osmanische Reich 1915) auf und führte es zur Annahme. 2007 war de Buman Präsident des Organisationskomitees zur Feier des 850-Jahr-Jubiläums der Stadt Freiburg. Zudem präsidiert er die Sparkasse seiner Heimatstadt.
Von 1991 bis 2004 war de Buman Vorsteher der Personalpensionskasse der Stadt Freiburg. Deren schlechte Führung – die Deckung erreichte nur 32 % – führte zur Bildung einer Untersuchungskommission, die de Buman teilweise für die missliche Situation verantwortlich machte.[1]
Weblinks
- Dominique de Buman auf der Website der Bundesversammlung
- Website von Dominique de Buman
Einzelnachweise
- ↑ Siehe Debakel der Pensionskasse Freiburg: Keine strafrechtlichen Verfehlungen NZZOnline vom 8. Februar 2006
Nationalräte: Jacques Bourgeois | Christine Bulliard-Marbach | Dominique de Buman | Valérie Piller Carrard | Christian Levrat | Jean-François Rime | Jean-François Steiert
Ständeräte: Alain Berset | Urs SchwallerListe der Mitglieder des Schweizer Nationalrats | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats
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