Karl Siegmund von Seckendorff

Karl Siegmund von Seckendorff
Karl Siegmund von Seckendorff

Karl Siegmund von Seckendorff (* 26. November 1744 in Erlangen; † 26. April 1785 in Ansbach) war ein deutscher Dichter.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Als Sohn des markgräflich bayreuthischen Ministers von Seckendorff stand er bis 1763 in österreichischen, dann in preußischen Militärdiensten, 1775 wurde er Kammerherr in Weimar wo er zum Kreis der Herzogin Amalia gehörte. 1784 war er preußischer Gesandter beim fränkischen Kreise.

Werke

  • Superba, Singspiel (Weim. 1779)
  • Das Rad des Schicksals, oder die Geschichte des Thoangesis (Dessau 1783)
  • Kalliste, Trauerspiel (das. 1783),

Er gab Kompositionen von Volks- und anderen Liedern (Weimar 1779 bis 1782, 3 Sammlungen) heraus.

Verweis auf außerordentlich gelungene CD-Veröffentlichung der cpo / Classic Produktion Osnabrück Nr. 999 817-2 „Lieder from Goethe's Weimar“, Jan Kobow (Tenor) und Ludger Rémy (Pianoforte) mit umfangreichen Informationen zu dem Komponisten und Textautor Siegmund Freiherr von Seckendorff und den Künstlern der CD.

Weitere Informationen findet man auch, wenn man die oft übliche Schreibweise wählt: „Karl Sigmund von Seckendorff“.

Literatur

  • Franz Brümmer: Seckendorff, Karl Sigmund Freiherr v.. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 33, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 518.
  • Valentin Knab: Karl Siegmund von Seckendorff (1744-1785). Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen volkstümlichen Liedes und der Musik am Weimarer Hof im 18. Jahrhundert (In: 60. Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken, Ansbach 1914, S. 17-184)

Siehe auch


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