- Matthias Ward
-
Matthias Ward (* 13. Oktober 1805 im Elbert County, Georgia; † 5. Oktober 1861 in Raleigh, North Carolina) war ein US-amerikanischer Politiker.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Matthias Ward wuchs im Madison County (Alabama) auf, wo er in Huntsville das College absolvierte. Nachdem er zwei Jahre als Lehrer gearbeitet hatte, studierte er die Rechtswissenschaften. Im Jahr 1836 zog er nach Texas und ließ sich zunächst in Montague County nieder, ehe er 1845 in Clarksville im Red River County seine neue Heimat fand.
Politische Karriere
Ward diente einige Jahre im Kongress der Republik Texas und wurde 1849 als Demokrat für eine Amtszeit in den Senat von Texas gewählt. Die frühen 1850er Jahre waren von einer Reihe von Misserfolgen gekennzeichnet. So kandidierte Ward 1851 für das Amt des Vizegouverneurs von Texas und im Jahr 1855 für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus; beide Male jedoch musste er eine Wahlniederlage hinnehmen.
Ward galt dennoch als populärer Demokrat, der 1852 seine Partei auf dem Parteitag von Baltimore und 1856 auf jenem in Cincinnati vertrat. Außerdem wurde er 1856 zum Parteichef der Texanischen Demokraten ernannt.
Nach dem Tod von US-Senator James Pinckney Henderson im Juni 1858 wurde Ward zu dessen Nachfolger bestimmt und amtierte vom 27. September 1858 bis zum 5. Dezember 1859. Eine erneute Kandidatur für das Amt des US-Senators war erfolglos.
Spätes Leben
Matthias Ward starb zwei Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Senat in Raleigh. Sein Grab befindet sich in Nashville, Tennessee. Obgleich über Wards Privatleben nichts bekannt ist, weiß man doch, dass er Mitglied der Freimaurer gewesen war.
Weblinks
- Matthias Ward im Biographical Directory of the United States Congress
- Matthias Ward in der Datenbank von Find A Grave
Klasse 1: Rusk | Henderson | Ward | Wigfall | Flanagan | Maxey | Reagan | Chilton | Mills | Culberson | Mayfield | Connally | Daniel | Blakley | Yarborough | Bentsen | Krueger | Hutchison
Klasse 2: S. Houston | Hemphill | Hamilton | Coke | Chilton | Bailey | Johnston | Sheppard | A. Houston | O'Daniel | Johnson | Blakley | Tower | Gramm | Cornyn
Wikimedia Foundation.
Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:
Matthias Ward — United States Senator from Texas In office September 27, 1858 – December 5, 1859 Preceded by James P. Henderson Suc … Wikipedia
Ward (Name) — Ward ist ein Vor und Familienname. Bekannte Namensträger Familienname Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W … Deutsch Wikipedia
Matthias Yao — Chih Member of the Singapore Parliament for Marine Parade G.R.C.(MacPherson ward) In office 1 September 1991 2 January 1997 Preceded by Chua Sian Chin Succeeded by himself (MacPherson S.M.C) … Wikipedia
Matthías Vilhjálmsson — Personal information Full name Matthías Vilhjálmsson … Wikipedia
Matthīas [2] — Matthīas, 1) deutscher Kaiser, dritter Sohn Kaiser Maximilians II. und Marias von Spanien, geb. 24. Febr. 1557 in Wien, gest. 20. März 1619, ward von dem gelehrten Diplomaten Busbecq erzogen. Von seinem argwöhnischen Bruder, Kaiser Rudolf II.,… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Matthias B. Hildreth — Matthias Bernard Hildreth (ca. 1774 – July 7, 1812) was an American lawyer and politician. Life His family moved in 1797 from Southampton, Long Island to Johnstown, then in Montgomery County, New York, where his father James Hildreth (d. 1818)… … Wikipedia
Matthias Martinius — (Martini) (1572–1630) was a German Calvinist theologian and educator. Matthias Martinius, 1711 engraving by Jan van Vianen. Contents 1 Life … Wikipedia
Matthias N. Forney — Matthias Nace Forney (March 28, 1835 – January 14, 1908) was an American steam locomotive designer and builder. He is most well known for the design of the Forney type locomotive. Locomotives that he designed served the elevated railroads of New… … Wikipedia
Matthias Potthoff — Deutschland Matthias Potthoff Personenbezogene Informationen Geburtsdatum … Deutsch Wikipedia
Matthias Schwab — Osterreich Matthias Schwab Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 13. Juni 1986 Geburtsort Zell am See, Österreich … Deutsch Wikipedia