Schmürsches

Schmürsches
Schmürsches
Stadt Wuppertal
Koordinaten: 51° 18′ N, 7° 8′ O51.2943166666677.1404027777778230Koordinaten: 51° 17′ 40″ N, 7° 8′ 25″ O
Höhe: 230 m ü. NN
Postleitzahl: 42111
Vorwahl: 0202
Schmürsches (Wuppertal)
Schmürsches

Lage von Schmürsches in Wuppertal

Schmürsches ist eine Hofschaft im Norden der bergischen Großstadt Wuppertal.

Lage und Beschreibung

Der Hof Schmürsches

Die Hofschaft liegt im Südwesten des Wohnquartiers Dönberg im Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg auf einer Höhe von 230 Metern über Normalnull im Tal des Hardenberger Bachs.

Benachbarte Orte sind neben Dönberg Saurenhaus, Siebeneick, Mutzberg, Knorrsiepen, Dümpel, Engelshaus, Jungenholz, Grades, Bruch, Schimmelshaus, Worth, Brink, , Frickenhaus, Schmitzhaus, Heidacker, Unten- und Obenrohleder. Südlich befindet sich die Erhebung Woltersberg im Waldgebiet Große Busch/An Woternocken.

Der Wuppertaler Rundweg führt an Schmürsches vorbei.

Geschichte

Schmürsches wurde erstmals um 1490 in einem Schatzbuch märkischer Untertanen als Muerer urkundlich erwähnt und gehörte im Spätmittelalter unter der Herrschaft Hardenberg zum Bereich des Herzogtums Berg. In der frühen Neuzeit ist die Zugehörigkeit als Muererhuis zur Hardenberger Bauernschaft Oberste Siebeneick beurkundet.

Im 19. Jahrhundert gehörte Schmürsches zu den Außenortschaften der Kirchengemeinde Dönberg in der Stadt Hardenberg-Neviges, die 1935 in Neviges umbenannt wurde. Damit gehörte es von 1816 bis 1861 zum Kreis Elberfeld und ab 1861 zum alten Kreis Mettmann. Mit der Kommunalreform von 1929 wurde der südliche Teil von Dönberg abgespalten und mit weiteren, außerhalb von Dönberg liegenden Nevigeser Ortschaften in die neu gegründete Stadt Wuppertal eingemeindet, der Rest Dönbergs mit Schmürsches verblieb zunächst bei Neviges. Durch die nordrhein-westfälische Gebietsreform kam Neviges mit Beginn des Jahres 1975 zur Stadt Velbert und das erneut geteilte Dönberg wurde bis auf die nördlichen Außenortschaften, die bei Velbert verblieben, ebenfalls Wuppertal eingemeindet.

Literatur

  • Rolf Müller: Dönberg, eine Kirchengemeinde am Rande, Aussaat Verlag, Wuppertal, 1976

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