- Temperaturresistenz
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Als Temperaturresistenz wird die Widerstandsfähigkeit von Objekten oder Lebewesen gegen extrem hohe oder niedrige Temperaturen bezeichnet.
Nicht ausreichend temperaturresistente Gegenstände (Bauteile, Materialien usw.) können bei hohen Temperaturen schmelzen oder sich verformen, bei niedrigen Temperaturen erstarren Flüssigkeiten und Feststoffe werden spröde und sind leicht zu zerbrechen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Eisen, das bei sehr niedrigen Temperaturen ohne Werkzeug zu zerbrechen ist und bei sehr hohen Temperaturen seine Stabilität verliert.
Lebewesen erkranken oder sterben bei zu hohen bzw. niedrigen Temperaturen, weil sich die Körpertemperatur zu stark ändert oder der Kreislauf zu stark belastet wird.
Eine gewisse Temperaturresistenz wird aber gewährleistet durch
- Felle, Federn bzw. Kleidung
- jahreszeitlich auch durch Dormanz, Winterstarre oder Winterschlaf
- bzw. durch Schwitzen. Dieses hängt in seiner physikalischen Wirksamkeit von der Luftfeuchtigkeit und vom Wind ab (Windchill) und weist auch individuelle sowie von Art und Umwelt geprägte Unterschiede auf.
Siehe auch:
- Winterruhe, Keimruhe und Stratifikation
- chemische Beständigkeit, Hitzebeständigkeit
- Wärmeschutz, Kälteschutz
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