Wolfsberger AC

Wolfsberger AC
Wolfsberger AC Logo.svg
Die Mannschaft des Wolfsberger AC/SK St. Andrä am 8. Juni 2010 im Relegationsspiel beim SC-ESV Parndorf 1919.

Der Wolfsberger AC ist ein österreichischer Fußballverein aus der Stadt Wolfsberg in Kärnten. Der Verein hat 20 Saisonen in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse vorzuweisen. Durch eine Kooperation mit dem SK St. Andrä tritt der Verein unter den Namen Wolfsberger AC/St. Andrä in der Ersten Liga an.

Geschichte

Der Wolfsberger AC wurde 1931 von den Herren Adolf Ptazcowsky, Karl Weber, Hermann Maierhofer, Franz Hafner und Michael Schlacher gegründet. 1946 stieg er erstmals in die Kärntner Landesliga auf, musste aber ohne Punktegewinn wieder absteigen. 1952 gelang die Rückkehr und bereits 1955 beendeten die Wolfsberger die Liga auf dem zweiten Endrang. Dieser war gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Relegation zur zweitklassigen Tauernliga, die mit 4:3 und 3:2 gegen den SV St. Veit/Glan erfolgreich abgeschlossen wurde. Nachdem der Klub hier mit den Magnesitlern von der WSG Radenthein 1956/57 um den Aufstieg in die A-Liga-Qualifikation kämpfte und letztlich Zweiter wurde, folgte nur ein Jahr später der Abstieg aus der Landesliga.

Nachdem der Wolfsberger AC lange Zeit keine bedeutende Rolle in der Landesliga spielte kam unter Sektionsleiter Hugo Reinprecht ein neuer Aufschwung und schließlich gelang 1968 der erste Platz und damit der Aufstieg in die neue zweitklassige Regionalliga Mitte. Die Schwarz-Weißen mauserten sich bald zum Stamminventar der zweiten Spielstufe und konnte nach Ablöse der drei Regionalliga durch die neue eingleisige Nationalliga auch hierfür die Qualifikation schaffen. Auch der Abstieg im neunten Zweitligajahr in Serie 1976/77 konnte mit dem sofortigen Wiederaufstieg und überlegenen Gewinn der Landesliga mit nur zwei Niederlagen abgefedert werden. In den anschließenden Aufstiegsspielen setzte man sich gegen den FC Union Wels und Red Star Knittelfeld durch.

In der 2. Division, wie die Nationalliga nun hieß, blieben die Wolfsberger, auch wenn sie nicht um den Aufstieg mitspielten, weitere sieben Jahre erhalten, ehe 1984/85 der zweite bittere Abstieg erfolgte. Zweimal gelang es den Wölfen noch als Kärntner Landesmeister in die 2. Division zurückzukehren, diese erwies sich aber sowohl 1988/89 als auch 1990/91 als zu stark. 1994 wurde der Verein Gründungsmitglied der neuen Regionalliga Mitte als dritte Leistungsstufe. Der WAC fand sich in den Anfangsjahren zumeist im Aufstiegsrennen wieder, musste aber letztlich 2002 absteigen.

Die Rückkehr gelang zwar nicht mehr, 2007 wurde aber eine Kooperation mit dem Nachbarn SK St. Andrä beschlossen. Die beiden Vereine arbeiten eng zusammen, bleiben aber eigenständig: „Zentrale Bereiche beider Vereine wie Administration, Verwaltung, Wirtschaft, Marketing, Gastronomie sowie der sportliche Bereich als Herzstück (Kampfmannschaften und Nachwuchszentrum) werden zentral von der ebenfalls neu geschaffenen Geschäftsstelle des WAC|ST.ANDRÄ von Wolfsberg aus geleitet.“[1] Somit spielte das Gemeinschaftsprodukt WAC/St. Andrä zunächst wieder in der Regionalliga Mitte und nach dem Aufstieg 2010 in der Ersten Liga.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vereinswebsite (abgerufen am 30. April 2010)

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Liste der Österreichischen Schwimmrekorde — Österreichische Schwimmrekorde sind die Bestleistungen österreichischer Schwimmer in einer der Schwimmarten Freistil , Brust , Rücken , Schmetterling oder Lagenschwimmen. Österreichische Rekorde werden für Frauen und Männer getrennt und auf der… …   Deutsch Wikipedia

  • SK St. Andrä — Die Mannschaft des Wolfsberger AC/SK St. Andrä am 8. Juni 2010 im Relegationsspiel beim SC ESV Parndorf 1919. Der SK St. Andrä ist ein österreichischer Fußballverein aus dem kärntnerischen St. Andrä. Der Verein spielt in der Kärntner Liga …   Deutsch Wikipedia

  • SK St. Andrä im Lavanttal — Der SK St. Andrä ist ein österreichischer Fußballverein aus dem kärntnerischen St. Andrä. Der Verein spielt in der Kärntner Landesliga und steht in Kooperation mit dem Wolfsberger AC. Geschichte Der SK St. Andrä wurde 1946 mit den Vereinsfarben… …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1956/57 — Saison 1956/57 Meister SK Rapid Wien (21) Schützenkönig Robert Dienst (32) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1956/57 wurde vom Verein Österreichische Fußball Staatsliga ausgerichtet. Als Unterbau zur …   Deutsch Wikipedia

  • Österreichische Fußballmeisterschaft 1977/78 — Saison 1977/78 Meister FK Austria Wien (12) Schützenkönig Johann Krankl (41) Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1977/78 wurde vom Verein Österreichischen Fußball Bund ausg …   Deutsch Wikipedia

  • FC Sankt Veit/Glan — Der FC St. Veit ist ein österreichischer Fußballverein aus der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan. Er entstand 1989 aus dem Zusammenschluss der beiden Stadtklubs SV St. Veit/Glan und SC Amateure St. Veit/Glan und spielt 2008/09 in der… …   Deutsch Wikipedia

  • FC St.Veit/Glan — Der FC St. Veit ist ein österreichischer Fußballverein aus der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan. Er entstand 1989 aus dem Zusammenschluss der beiden Stadtklubs SV St. Veit/Glan und SC Amateure St. Veit/Glan und spielt 2008/09 in der… …   Deutsch Wikipedia

  • FC St. Veit/Glan — Der FC St. Veit ist ein österreichischer Fußballverein aus der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan. Er entstand 1989 aus dem Zusammenschluss der beiden Stadtklubs SV St. Veit/Glan und SC Amateure St. Veit/Glan und spielt 2008/09 in der… …   Deutsch Wikipedia

  • SCA St. Veit — Der FC St. Veit ist ein österreichischer Fußballverein aus der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan. Er entstand 1989 aus dem Zusammenschluss der beiden Stadtklubs SV St. Veit/Glan und SC Amateure St. Veit/Glan und spielt 2008/09 in der… …   Deutsch Wikipedia

  • SC Amateure Sankt Veit/Glan — Der FC St. Veit ist ein österreichischer Fußballverein aus der Kärntner Stadt St. Veit an der Glan. Er entstand 1989 aus dem Zusammenschluss der beiden Stadtklubs SV St. Veit/Glan und SC Amateure St. Veit/Glan und spielt 2008/09 in der… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”