- Kanton Holzminden
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Königreich Westphalen Kanton Holzminden Name Canton de Holzminden Departement Departement der Leine Distrikt Einbeck Fläche 2,37 Quadratmeilen Einwohner 6.263 Der Kanton Holzminden bestand von 1807 bis 1813 im Distrikt Einbeck (Departement der Leine, Königreich Westphalen) und wurde durch das Königliche Decret vom 24. Dezember 1807 gebildet.
Der Kanton erstreckte sich auf eine Fläche von 2,37 Quadratmeilen und kam auf 6263 Einwohner (Stand 1810).[1]
Gemeinden
Dem Kanton gehörten bis zum Jahr 1809 neun Gemeinden an: Neben dem Hauptort Holzminden, der vor Einrichtung des Kantons dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel zugeordnet war, waren dies die Gemeinden Bevern, Neuhaus, Lütgenade, Rühle, Golmbach, Schorborn, Schießhaus und Mühlenberg. In Folge von Umstrukturierungen der Kantone im Jahr 1809 wurden dem Kanton die vier Gemeinden Golmbach, Schorborn, Schießhaus und Mühlenberg nicht mehr zugerechnet, sodass fortan nur noch fünf Gemeinden zum Kanton gehörten.
Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsstatistik. Abgerufen am 20. August 2011.
Literatur
- Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.); Projekt Westfälische Geschichte : "Königliches Decret, wodurch die Eintheilung des Königreichs in acht Departements angeordnet wird", mit: "Verzeichniß der Departements, Districte, Cantons und Communen des Königreichs", 1807
- Gesetz-bülletin des Königreichs Westphalen ... Band 2, Ausgaben 18-31, 1809
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