- Klausheide (Hövelhof)
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Klausheide Gemeinde HövelhofKoordinaten: 51° 48′ N, 8° 41′ O51.8058.675110Koordinaten: 51° 48′ 18″ N, 8° 40′ 30″ O Höhe: 110 m ü. NN Einwohner: 673 (31. Mai 2005) Postleitzahl: 33161(alt: 4794, früher 4791) Vorwahl: 05257 Klausheide ist ein Ortsteil der Gemeinde Hövelhof im Kreis Paderborn. Benachbarte Orte sind Sennelager und Staumühle. Die Entfernung bis zum Hövelhofer Ortskern beträgt etwa 3,3 Kilometer, bis nach Sennelager ungefähr 3,5 Kilometer.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Klausheide gehörte im Wesentlichen bereits seit Gründung der Gemeinde Hövelhof im Jahre 1807 zu dieser. Der in Klausheide gelegene Apelhof wird als einer der drei Urhöfe Hövelhofs bereits auf der ca. 1620 erschienenen Karte von Johannes Gigas des Fürstbistums Paderborn genannt. Zwei weitere kleinere Teile (Kreissiedlung, Klausheider Siedlung) wurden am 1. Oktober 1958[1] und am 1. Januar 1975[2] eingegliedert. Vorher waren sie Bestandteile der Gemeinde Ostenland im Amt Delbrück.
Religionen
Die Katholiken aus Klausheide gehören zur Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof im Dekanat Büren-Delbrück des Erzbistums Paderborn, die Lutheraner zur evangelischen Kirchengemeinde Hövelhof im Kirchenkreis Paderborn der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Klausheide liegt nördlich der Autobahnabfahrt Paderborn-Sennelager der A 33 Paderborn-Bielefeld an der ehemaligen B 68.
Werktags stündlich verbindet der Hövelhofer Ortsbus Klausheide mit den übrigen Hövelhofer Ortsteilen und gleichfalls stündlich verbindet die Linie 420 der Bahnbus Hochstift GmbH Klausheide nordwärts mit Stukenbrock und südwärts über Schloß Neuhaus mit Paderborn.
Vielen Menschen bekannt ist Klausheide vor allem durch das Salvator-Kolleg Klausheide, Private Schule für Erziehungshilfe, Sonderschule im berufsbildenden Bereich.
Klausheide hat einen Kindergarten. In dem Gebäude war vormals eine Grundschule untergebracht. Außerdem bestehen einige Sport- und Spielplätze.
An der ehemaligen Bundesstraße 68 ist der Campingplatz Apelhof gelegen.
Einzelnachweise
- ↑ Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
Weblinks
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