Claudia Schwarze

Claudia Schwarze
Claudia Schwarze

Claudia Schwarze (* 16. Januar 1958 in Osnabrück) ist eine deutsche Cellistin und Musikpädagogin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Claudia Schwarze wuchs in Osnabrück auf und bekam ersten Cellounterricht am Städtischen Konservatorium Osnabrück bei Josef Trumm. Als Mitglied im Bundesjugendorchester tourte sie 1972 durch Brasilien. Es folgte ein Cellostudium an der Musikhochschule Hannover bei Klaus Storck und Rudolf Metzmacher, das sie 1978 mit dem Staatlichen Instrumentallehrerexamen abschloss. Anschließend studierte sie an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Zudem nahm sie an Meisterkursen bei Enrico Mainardi, bei Jacqueline du Pré in London und bei Lászlo Mezö an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar teil. 1986 bestand sie das Konzertexamen an der Musikhochschule Lübeck mit Auszeichnung.

Sie konzertierte als Solistin und als Kammermusikerin mit Andreas Staier, Ádám Fischer, Carola Nasdala, Hartmut Leistritz, im Trio Triton, im Ensemble L’Art pour l’Art, im Thüringer Celloensemble und mit der Jazzgruppe Freeport u. a. im Konzerthaus Berlin, in der Musikhalle Hamburg, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, an der Schola Cantorum Paris, in Israel und den USA. Sie ist Gründungsmitglied der Ravensburger Kammersolisten, Mitglied des Ensembles Muytango und gemeinsam mit Roland Rohde künstlerische Leiterin des Salonorchesters Erfurt.

Als Cello- und Kammermusikpädagogin unterrichtete sie seit 1978 freiberuflich u.a. am Hamburger Konservatorium, an der Universität Kassel, am Evangelischen Ratsgymnasium Erfurt und am Erfurter Dom. 2006–2009 war sie Leiterin der Streicherabteilung der Musikschule Ravensburg.

Auszeichnungen

  • Kulturförderpreis der Stadt Kassel 1989

Aufnahmen

Kritiken

  • mitreißendes, temperamentvolles, auch unkonventionell zupackendes Cellospiel, hinreißende Virtuosität […] fulminante Technik und ein temperamentvoller Gestaltungwille. Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Kassel 1998
  • Sie spielt hinreißend vital und gefühlvoll. Farbig, spannungsstark, groß und voll im Ton. Mit Wohllaut und Aggressivität. Mit elegischer Sanglichkeit und motorischer Impulsivität. Mit einem packenden, ursprünglichen, wilden, schönen und hauchzarten Klang. Ihr sonores Feuer auf den tiefen Saiten fasziniert. Reutlinger Generalanzeiger 1993

Weblinks



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