Cronay

Cronay
Cronay
Wappen von Cronay
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Waadt
Bezirk: Jura-Nord vaudoisw
Gemeindenummer: 5910i1f3f4
Postleitzahl: 1406
Koordinaten: (543271 / 178688)46.756956.696113626Koordinaten: 46° 45′ 25″ N, 6° 41′ 46″ O; CH1903: (543271 / 178688)
Höhe: 626 m ü. M.
Fläche: 6.61 km²
Einwohner: 307 (31. Dezember 2009)[1]
Website: www.cronay.ch
Karte
Genfersee Neuenburgersee Lac de Saint-Point Lac de Remoray Lac des Rousses Lac de Joux Lac Brenet Frankreich Kanton Freiburg Kanton Freiburg Kanton Freiburg Kanton Freiburg Kanton Neuenburg Bezirk Broye-Vully Bezirk Broye-Vully Bezirk Gros-de-Vaud Bezirk Lausanne Lavaux-Oron Bezirk Morges Bezirk Nyon Bezirk Ouest lausannois Riviera-Pays-d’Enhaut Agiez L’Abbaye L’Abergement VD Arnex-sur-Orbe Ballaigues Baulmes Bavois Belmont-sur-Yverdon Bioley-Magnoux Bofflens Bonvillars Bretonnières Bullet VD Chamblon Champagne VD Champvent Chanéaz Chavannes-le-Chêne Chavornay VD Chêne-Pâquier Le Chenit Cheseaux-Noréaz Les Clées Concise Corcelles-près-Concise Corcelles-sur-Chavornay Cronay Croy VD Croy VD Cuarny Démoret Donneloye Ependes VD Essert-Pittet Essert-sous-Champvent Fiez Fiez Fontaines-sur-Grandson Giez VD Grandevent Grandson Juriens Le Lieu Lignerolle Mathod Mauborget Molondin Montagny-près-Yverdon Montcherand Mutrux Novalles Onnens VD Orbe VD Orges VD Orzens Pomy VD Prahins La Praz VD Premier VD Provence VD Rances VD Romainmôtier-Envy Rovray Sainte-Croix VD Sergey Suchy Suscévaz Treycovagnes Ursins Valeyres-sous-Montagny Valeyres-sous-Rances Valeyres-sous-Ursins Vallorbe Vaulion Villars-Epeney Villars-sous-Champvent Vugelles-La Mothe Vuiteboeuf Yverdon-les-Bains Yvonand TévenonKarte von Cronay
Über dieses Bild
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Cronay ist eine politische Gemeinde im Distrikt Jura-Nord vaudois des Kantons Waadt in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Cronay liegt auf 626 m ü. M., 5 km ostsüdöstlich der Bezirkshauptstadt Yverdon-les-Bains (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich auf einem Plateau im Molassehügelland des nördlichen Waadtländer Mittellandes, westlich des Tals der Mentue.

Die Fläche des 6.6 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Hügellandes zwischen dem Neuenburgersee und dem Broyetal. Der Hauptteil der Gemeinde wird vom Hochplateau von Cronay eingenommen (bei Les Râpes 663 m ü. M.). Nordöstlich schliesst sich das etwas niedrigere Plateau von La Crause (575 m ü. M.) an. Diese Plateaus werden im Osten durch das Tal der Mentue, im Westen durch das Tal von Cuarny begrenzt. Die Mentue, welche die Ostgrenze bildet, fliesst durch ein tiefes Kerbtal, an dessen Rand sich die Höhlen Fours de la Baumaz befinden. Westlich des Dorfes liegt der Waldhügel Le Signal, mit 666 m ü. M. die höchste Erhebung der Gemeinde. Im Süden verläuft die Grenze entlang des Tälchens des Ruisseau du Lin. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 5 % auf Siedlungen, 33 % auf Wald und Gehölze, 61 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.

Zu Cronay gehören mehrere kleine Hofsiedlungen und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Cronay sind Donneloye, Orzens, Ursins, Pomy, Cuarny und Yvonand.

Bevölkerung

Mit 307 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2009) gehört Cronay zu den kleinen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 97.1 % französischsprachig, 1.3 % deutschsprachig und 0.7 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Cronay belief sich 1850 auf 561 Einwohner, 1900 auf 470 Einwohner. Danach wurde aufgrund starker Abwanderung bis 1980 eine Abnahme um 50 % auf 242 Einwohner verzeichnet; seither wurde wieder eine leichte Bevölkerungszunahme beobachtet.

Wirtschaft

Cronay war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben der Ackerbau, der Obstbau und die Viehzucht eine wichtige Bedeutung in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze gibt es im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor, darunter ein Betrieb, der sich auf Computertechnologie spezialisiert hat. An der Mentue befindet sich ein Kleinkraftwerk. In den letzten Jahrzehnten hat sich Cronay dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Zahlreiche Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die vor allem in Yverdon arbeiten.

Verkehr

Die Gemeinde ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von Yverdon nach Moudon. Der Autobahnanschluss Yverdon-Sud an der 1981 eröffneten A1 (Lausanne-Yverdon) ist rund 5 km vom Ortskern entfernt. Durch einen Postautokurs, der von Yverdon nach Thierrens verkehrt, ist Cronay an des Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.

Geschichte

Die frühesten Zeugnisse einer Besiedlung des Gemeindegebietes von Cronay sind Gräber aus der Burgunderzeit. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1142 unter dem Namen Crosnai. Später erschienen die Bezeichnungen Cronai (1160) und Cronex im 14. Jahrhundert. Der Ortsname geht auf den römischen Geschlechtsnamen Cronius zurück.

Seit dem 12. Jahrhundert bildete Cronay eine Herrschaft, die den Herren von Saint-Martin-du-Chêne unterstand. Im Spätmittelalter wurde die Herrschaft Cronay, deren Burg auf dem Hügel Le Signal am Dorfrand stand, in drei Teile aufgespaltet. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 kam Cronay unter die Verwaltung der Landvogtei Yverdon. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Yverdon zugeteilt.

Sehenswürdigkeiten

In der Mitte des oberen Dorfteils steht die Kirche, die vor der Reformation Saint-Maurice geweiht war. Im Ortskern sind einige stattliche Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten. Auf dem Hügel Le Signal befinden sich Mauerreste der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten Burg Castellion.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

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