Gotthard Franke

Gotthard Franke

Gotthard Franke (* 14. August 1912 in Weidenau; † 8. Januar 1975 in Heiligenroth) war ein deutscher Politiker (GB/BHE, GDP, FDP).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Franke stammte ursprünglich aus dem Sudetenland und war dort zunächst als kaufmännischer Angestellter und ab 1940 als Beamter tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er als Heimatvertriebener nach Hessen. Er war Mitglied des rechtslastigen Witikobundes.

Partei

Gotthard Franke trat am 1. November 1938 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 6.865.974) [1].

Franke gehörte zu den Mitbegründern des GB/BHE und kam durch die Fusion derselben mit der Deutschen Partei am 10. Mai 1961 zur Gesamtdeutschen Partei. Von 1954 bis 1963 war er in beiden Parteien hessischer Landesvorsitzender. Von 1958 bis 1961 war er stellvertretender Bundesvorsitzender des GB/BHE. Am 26. Mai 1964 trat er zur FDP über.

Abgeordneter

Franke war von 1950 bis 1970 Landtagsabgeordneter in Hessen. Vom 13. Februar 1968 bis zum 22. Januar 1969 war er stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und anschließend bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr.

Öffentliche Ämter

Vom 19. Januar 1955 bis zum 31. Januar 1963 war Franke hessischer Minister für Wirtschaft und Verkehr (bis 1959 auch für Arbeit) und zugleich stellvertretender Ministerpräsident.

siehe auch:

Einzelnachweise

  1. Hans-Peter Klausch: Braunes Erbe – NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987). Herausgegeben von der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag. Wiesbaden 2011 (Download, PDF, 4,02 MB).

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