Locomotion (Computerspiel)

Locomotion (Computerspiel)
Locomotion
Entwickler: Chris Sawyer
Verleger: Atari
Publikation: 2004
Plattform(en): PC (Windows)
Genre: Wirtschaftssimulation (Spiel)
Spielmodi: Einzelspieler und Mehrspieler
Steuerung: Maus und Tastatur
Systemminima: 500 Mhz Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher, 85 MB Festplattenspeicher
Medien: 1 CD-ROM
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: PEGI:
Keine
Klassifizierung


USK:
Keine
Klassifizierung
Information: Nachfolger zu Transport Tycoon

Locomotion wurde im September 2004 von Atari veröffentlicht und gilt als Nachfolger zu Transport Tycoon. Es war von vornherein als kostengünstiges "Low Budget"-Spiel konzipiert. Das wiederum von Chris Sawyer entwickelte Spiel orientiert sich ganz bewusst am zehn Jahre älteren Vorgänger und vereinfacht dessen Spielprinzip teilweise. Die Bedienung, zum Beispiel die Erstellung von Fahrplänen, wurde vereinfacht. Die Grafik präsentiert sich deutlich detaillierter, jedoch immer noch in der bewährten isometrischen Perspektive.

Nach eigenen Aussagen entwickelte Chris Sawyer Locomotion, wie schon Transport Tycoon, mit einem Drei-Mann-Team. An den Erfolg des Vorgängers hat das Spiel nicht anknüpfen können. Dies könnte u. a. daran liegen, dass einige Spielspaß fördernde Funktionen der Vorgängern hier nicht vorhanden sind.

Inhaltsverzeichnis

Funktionen

Locomotion fußt auf der technischen Basis des erfolgreichen RollerCoaster Tycoon und nutzt in erster Linie dessen gegenüber Transport Tycoon weitaus flexibleres Bausystem, das die Konstruktion von nahezu beliebig strukturierten, sich kreuzenden Tunneln, Brücken und sogar Hochbahnsystemen erlaubt. Auch Bahnhöfe lassen sich freier gestalten.

Als weitere auffällige Neuerung ist der Bau von Straßenbahnen (Trams) und elektrifizierten Bahnstrecken möglich. Für alle Medien steht eine weitaus größere Auswahl an Fahrzeugen zur Verfügung.

Kritik

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Der Nachfolger konnte am Erfolg des Kultspiels Transport Tycoon nicht anknüpfen. Die Fan-Gemeinde bemängelte die teilweise umständliche Bedienung, die etwas lieblos fast eins zu eins von Rollercoaster Tycoon übernommen wurde, aber für den Wegbau in einem Transportspiel nur bedingt tauglich ist. So kann man Streckenteile nicht mehr frei platzieren, sondern muss sie „ferngesteuert“, wie bei Rollercoaster Tycoon, bauen lassen, was beispielsweise den Kreuzungsbau unnötig verkompliziert und unübersichtlicher macht. Ein leider sehr unschönes Detail ist das Verhalten der Computergegner beim Gleisbau. Diese nutzen exzessiv die neuen Möglichkeiten zum Gleisbau in Locomotion, indem sie Strecken nicht auf dem Boden, sondern einfach über lange Brücken, die sich unrealistisch durch den Raum schlängeln, bauen. Im späteren Spielverlauf ist es kaum noch möglich selber zu bauen, da man teilweise seine eigenen Strecken nicht mehr finden kann.

Auch ist es anders als in Transport-Tycoon-Spielen nicht mehr möglich, Anteile von konkurrierenden Unternehmen aufzukaufen. Die Möglichkeit in Städte zu investieren, um einen besseren Ruf in dieser zu bekommen – das erhöhte z. B. die Passagierzahl oder brachte die Möglichkeit störende Gebäude abzureißen – ist ebenfalls entfallen. Die Möglichkeit, die Straßensysteme einer Stadt renovieren zu lassen, fiel damit auch weg. Diese ermöglichte in den beiden Vorgängern einem Gegner, der in dieser Stadt ein Busnetz aufgebaut hat, das Leben schwer zu machen, da ständig Teilstücke von Straßen gesperrt waren. Sämtliche Manipulationsmöglichkeiten an der Konkurrenz wurden entfernt.

Erweiterungen der Fan-Gemeinde

Wie für Transport Tycoon sind auch für Locomotion zahlreiche inoffizielle Erweiterungen wie zum Beispiel neue Fahrzeuge oder zusätzliche Industrien verfügbar.

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