- Matopo-Gebirge
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Das Matopo-Gebirge (auch Matobo-Gebirge) ist ein Gebirgszug im heutigen Simbabwe südlich der Stadt Bulawayo. Das Matopo-Gebirge beheimatet eine der umfangreichsten Ansammlungen von Steinzeitkunst und Höhlenmalereien im südlichen Afrika. Seit 2003 steht es auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbe.
Die Gegend gilt als das Zentrum des Glaubens der Shona an den Gott Mwari, der dort aus den Felsen spricht. Noch gibt es in den Bergen Orte mit besonderer kultischer Bedeutung, etwa Njelei und Dulu. In dem Gebirgszug liegt das Grab des Gründers des Matabele-Königreichs, Mzilikazi.
Der britische Politiker Cecil John Rhodes, der das Königreich 1893 eroberte, wurde auf eigenen Wunsch ebenfalls dort begraben.
Das Gelände des Matopo-Gebirges ist etwa 100 km mal 30 km groß und liegt 30 km vor Bulawayo. Es besteht aus Granithügeln mit großen verwitterten Felsbrocken, die aufeinander liegen, und aus Schluchten, die mit Büschen bewachsen sind. Es ist ein völlig unüberschaubares Gelände, in dem die dort lebenden Menschen in Kriegszeiten ihr Vieh, ihre Frauen und ihre Kinder für Feinde unauffindbar verstecken konnten.
In diesem Gebiet befindet sich auch der Matobo-Nationalpark.
Weblinks
- Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO auf Englisch und auf Französisch
Mana-Pools-Nationalpark | Ruinenstadt Groß-Simbabwe | Ruinen von Khami | Victoriafälle | Nationalpark Matopo-Gebirge
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