Austria Mikro Systeme International AG

Austria Mikro Systeme International AG
austriamicrosystems AG
austriamicrosystems AG Logo
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1981, als Joint Venture von American Microsystems Inc (AMI) und VOEST Alpine AG
Unternehmenssitz Unterpremstätten / Österreich
Unternehmensleitung

John A. Heugle (Chief Executive Officer)

Mitarbeiter ca. 1.000 Weltweit
Branche Halbleiterhersteller / Elektronikindustrie
Produkte

analoge Standard-ICs und ASICs

Website

www.austriamicrosystems.com

austriamicrosystems (häufig auch bekannt als AMS) ist ein österreichischer Halbleiterhersteller, welcher sich auf die Entwicklung und Herstellung von ASICs im mixed signal Bereich (Analog/Digital) und Standard Products spezialisiert hat.

Der Firmensitz von austriamicrosystems AG befindet sich in Unterpremstätten, Österreich. Weltweit gibt es mehrere Vertriebsstandorte von austriamicrosystems unter anderem in Italien, Deutschland, Frankreich, Finnland, Schweden, Großbritannien, der Schweiz, den USA, Südafrika, Japan, Singapur, Hongkong, China, Taiwan, Indien, Philippinen und Südkorea.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

austriamicrosystems headquarter

Austria Mikro Systeme (AMS) wurde im August 1981 als Joint Venture von American Microsystems Inc. (AMI) und VOEST Alpine AG mit Hauptsitz nahe Graz (Österreich) gegründet. Im Jahre 1989 eröffnete das erste Vertriebsbüro in Übersee in San José (Kalifornien), im Herzen des Silicon Valley. Mit der Auszeichnung vom Fachmagazin “Semiconductor International USA” zur „Top Fab of 1992“ in Europa gelang es dem Unternehmen, sein Image zu verbessern.

Im Juni 1993 wurde Austria Mikro Systeme als erstes Halbleiterunternehmen Europas an der Börse gelistet. Nur drei Jahre später expandierte Austria Mikro Systeme nach Asien und errichtete sein erstes Vertriebsbüro in Japan. Ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte wurde 1998 gesetzt, als sich das Unternehmen an der Weltraummission „Deep Space 2“ der NASA zum Mars beteiligte. Zwei Integrierte Schaltungen (ICs), die gemeinsam mit dem Raumfahrtunternehmen Boeing entwickelt wurden, steuerten die Energieversorgung der Sonde. Kurz vor der Jahrtausendwende fand die Einführung der neuen Geschäftsbereichsstruktur mit den Schwerpunkten Communications, Industry & Medical, Automotive und Full Service Foundry statt.

Im Juli 2000 legte das Unternehmen den Grundstein für die neue 200mm-Wafer-Produktion (Fab), die schon nach 18 Monaten Bauzeit in Betrieb genommen wurde. Zur gleichen Zeit wurden in Rapperswil SG (Schweiz), und Pisa (Italien) Design Center eröffnet. Als Permira Private Equity Funds zum Mehrheitsaktionär wurde, wurde die Börsennotiz beendet und es entstand der neue Name austriamicrosystems AG.

Im darauffolgenden Jahr erfüllte austriamicrosystems als erstes österreichisches Unternehmen 100% der Anforderungen bei periodischem Audit für QS 9000 und VDA 6.1. Mittels des Technologietransfer- und Lizenzabkommen mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), der weltweit größten Foundry, wurde die schnelle Einführung eines führenden 0,35 µm-CMOS-Prozesses und die Erweiterung durch Spezialprozessmodule ermöglicht.

Im Jahre 2002 errichtete AMS neue Vertriebsbüros in Hongkong und Singapur, während gleichzeitig die Niederlassungen in Japan und den USA erweitert wurden. Im darauf folgenden Jahr baute die Firma ihre weltweite Präsenz mit neuen Vertriebsbüros in Südkorea, China (Suzhou), Finnland und Schweden weiter aus und eröffnete Design Center für Multimedia-Anwendungen in Bangalore (Indien) und in Pavia (Italien).

2004 startete AMS seinen Börsengang an der SIX Swiss Exchange in Zürich. Im Jahre 2005 erhöhte das Unternehmen seine Kapazitäten und eröffnete einen weiteren Vertriebsstandort in Indien und die Niederlassung in Taiwan wurde erweitert. Im selben Jahr wurde austriamicrosystems der österreichische EMAS-Preis für aktiven Umweltschutz überreicht.

Vorstand

  • John A. Heugle (CEO seit 2002),
  • Michael Wachsler-Markowitsch (CFO seit 2003)

Geschäftsbereiche

austriamicrosystems fokussiert sich auf die Bereiche Power Management, Sensoren und Sensorschnittstellen, tragbare Audiosysteme und Automobilzugangssysteme und bedient die Märkte Communications, Industry & Medical und Automotive, ergänzt durch Aktivitäten als Full Service Foundry.

Als einziger europäischer Halbleiterspezialist wurde austriamicrosystems 2003 von den Marktforschern von Silicon Strategies unter den Top Ten der weltweiten Chipauftragsfertiger (Foundries) im Bereich Full Service Foundry geführt. [1] Eine strategische Kooperation mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), dem weltweit größten IC-Auftragsfertiger, stellt dabei den Zugang zu State-of-the-art-Prozessen für beide Partner sicher.

austriamicrosystems’ spezielle Expertise bei niedrigem Stromverbrauch und hoher Genauigkeit zeigt sich in branchen-führenden hochintegrierten ICs für Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automotive-Anwendungen. Ihre innovativen Produkte bieten Lösungen für Power Management, MP3-Player, MEMS-Mikrofone, Blutzuckermessung, automobile Sicherheitssysteme wie ESP, Stromzähler, industrielle Sensor-Schnittstellen sowie zahlreiche weitere Anwendungen.

Qualitäts- und Umweltmanagement

Mit Zertifizierungen nach den neuesten internationalen Qualitätsstandard ISO/TS 16949:2002 und ISO/TS 13485:2003 sowie nach ISO 9001:2000, QS 9000, VDA6.1 und der Q1 Zertifizierung von Ford stellt austriamicrosystems die Einhaltung von Qualitätsanforderungen sicher.[2]. austriamicrosystems wurde nach ISO 14001:1996 und EMAS (EU-Standard für Umweltmanagement) zertifiziert.

Einzelnachweise

  1. http://www.ac-solutions.at/news11.htm
  2. http://www.austriamicrosystems.com/eng/Company/Quality

Weblinks


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