- Samaria (Film)
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Filmdaten Deutscher Titel Samaria Originaltitel 사마리아 Produktionsland Südkorea Originalsprache Koreanisch Erscheinungsjahr 2004 Länge 95 Minuten Altersfreigabe FSK 16 Stab Regie Kim Ki-duk Drehbuch Kim Ki-duk Produktion Baek Jeong-min,
Kim Dong-joo,
Kim Ki-duk,
Kim Yoon-hoMusik Park Ji-woong,
Musikstücke von:
Wolfgang Amadeus Mozart,
Eric Satie,
Frédéric ChopinKamera Seon Sang-jae Schnitt Kim Ki-duk Besetzung - Han Yeo-reum: Jae-yeong
- Kwak Ji-min: Yeo-Jin
- Eol Lee: Yeong-ki
Samaria ist ein Film des koreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk aus dem Jahr 2004.
Inhaltsverzeichnis
Handlung
Die beiden Schülerinnen Jae-young und Yeo-jin haben den Traum, nach Europa zu reisen. Um sich diesen erfüllen zu können, geht die minderjährige Jae-young anschaffen, während Yeo-jin als ihre Managerin agiert. Dabei wird Yeo-jin, deren Mutter vor ungefähr einem Jahr verstorben ist, von starken Schuldgefühlen ihrer Freundin gegenüber geplagt. Doch diese betrachtet ihr Handeln als fast heilige Aufgabe und versucht Yeo-jin zu beruhigen. Sie erzählt von der Hure mit dem Namen Vasumitra, die ihre Kunden so sehr erfüllen konnte, dass diese allesamt nach einem Besuch zu frommen Buddhisten wurden.
Während einer Polizeirazzia springt Jae-young aus einem mehrstöckigen Hauses und kommt ums Leben. Yeo-jin beschließt darauf alle bisherigen Freier ihrer Freundin aufzusuchen. Als Prozess der Sühne schläft sie wiederum mit allen Freiern und gibt ihnen danach das Geld zurück.
Als Yeo-jins Vater erfährt, dass seine Tochter eine Prostituierte ist, rächt er sich an den Männern, die mit ihr geschlafen haben. Er sucht einen Familienvater zu Hause auf und stellt ihn vor seiner Familie bloß, woraufhin dieser Suizid begeht. Schließlich tötet er einen Mann.
Der Vater und die Tochter besuchen das Grab der Mutter in den Bergen, wo er weinend zusammenbricht. Die beiden erkunden mit dem Auto die Landschaft ein paar Tage lang und haben teilweise Probleme mit dem Gelände. Der Vater bringt die Tochter dazu, selbst das Autofahren zu versuchen, und fährt mit einem anderen Auto ohne sie davon.
Interpretation
Der Film arbeitet mit einer Stimmung der Hoffnungslosigkeit, mit Schmerz und Brutalität und beweist dabei einen humanen, nicht moralisierenden Geist, während die Bilder sowohl an französisches Kino als auch an christliche Symbolik erinnern, ohne eine Erlösungsbotschaft bereitzuhalten.
Hintergrund
Der in nur einem Monat gedrehte Film bekam auf dem Filmfestival Berlin 2004 den Silbernen Bären für Regie und zahlreiche gute Kritiken, etwa in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau.
Kritik
„Intensive, filmisch raffiniert verwobene Studie über die moralische Entfremdung zwischen den Generationen. Ein ebenso zeitgemäßes wie universelles Drama um Schuld und Sühne.“
– Film-Dienst
Weblinks
- Samaria in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Kritik von jump-cut
- Zusammenfassung von Pressestimmen
Crocodile | Wild Animals | The Birdcage Inn | Real Fiction | Seom – Die Insel | Address Unknown | Bad Guy | The Coast Guard | Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling | Samaria | Bin-jip | Der Bogen | Time | Breath | Dream
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