Soul Man

Soul Man
Filmdaten
Deutscher Titel Soul Man
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 101 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Steve Miner
Drehbuch Carol Black
Produktion Steve Tisch
Musik Tom Scott
Kamera Jeff Jur
Schnitt David Finfer
Besetzung

Soul Man (Alternativtitel: Soulman) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1986. Die Regie führte Steve Miner, das Drehbuch schrieb Carol Black. Die Hauptrollen spielten C. Thomas Howell und Rae Dawn Chong.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der aus Los Angeles stammende Mark Watson bekommt zusammen mit seinem Freund Gordon Bloomfeld einen Studienplatz an der Harvard Law School der Harvard University. Da ihm jedoch sein Vater aufgrund eines neuen Psychotrips die finanzielle Unterstützung sperrt, braucht er ein Stipendium. Als Mark erfährt, dass das einzige verfügbare Stipendium nur an Afroamerikaner vergeben wird, färbt er seine Haut mittels Bräunungspillen künstlich schwarz und bekommt das Stipendium.

An der Universität gerät Mark an Professor Banks, einem Afroamerikaner. Banks macht Watson klar, dass er bei seinen Studenten keine Bevorzugung bezüglich ihrer Rasse unterhält; im Laufe der Zeit aber erntet Mark mit seiner harten Arbeit Banks’ professionelle und persönliche Achtung. Allerdings muss Mark feststellen, dass das Leben eines Afroamerikaners selbst heute noch von Vorurteilen geprägt ist; sei es eher positiv (vonseiten seiner ethnophilen Kommilitonin und Tochter seines Zimmerwirtes Beverly) oder negativ (in Gestalt zweier Idioten, die gerne rassistische Witze reißen).

Watson begegnet der aus San Diego stammenden afroamerikanischen Kollegin Sarah Walker, die jobbt, um das Studium zu finanzieren. Sarah ist alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohnes, und um sich das Studium leisten zu können, hat sie auf dasselbe Stipendium gehofft, welche aber Mark erhalten hat. Diese Tatsache gibt Mark im Laufe der Zeit immer größere Gewissensbisse, zumal er sich ernsthaft in Sarah verliebt.

Eines winterlichen Tages kommen überraschend Marks Eltern zu Besuch. Da Mark immer noch unter Tarnung steht, empfängt er sie zuerst vermummt, doch zeitgleiche Besuche von Sarah und Beverly lassen den Tag schließlich in eine Katastrophe auslaufen. Nachdem er erkannt hat, dass es so nicht weitergehen kann, enthüllt Mark in aller Öffentlichkeit die Tatsache, dass er in Wirklichkeit ein Weißer ist.

Um seinen Betrug zu sühnen, verpflichtet Mark sich, das unrechtmäßig erhaltene Stipendium zurückzuzahlen. Banks fragt ihn, ob er etwas aus der Geschichte gelernt habe. Watson antwortet, er habe die ganze Zeit die Möglichkeit gehabt, die schwarze Haut aufzugeben, was für die echten Afroamerikaner nicht der Fall sei. Banks drückt daraufhin seinen Respekt vor Marks Erkenntnis aus und sichert ihm weiterhin seine persönliche Unterstützung zu. Zu guter Letzt noch beschließt Sarah, Mark seine Fehler zu verzeihen und ihrer Beziehung eine zweite Chance zu geben.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 24. Oktober 1986, das Konzept der Komödie sei „vielversprechend“, der Film sei jedoch „gehirnlos“ („lame-brained“). Er lobte lediglich die Darstellungen von Rae Dawn Chong und James Earl Jones.[1]

Rita Kempley bezeichnete den Film in der Washington Post vom 24. Oktober 1986 als „peinlich“ („embarrassing“).[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Roger Ebert, Chicago Sun-Times
  2. Rita Kempley, The Washington Post

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