Universität des Oberelsass

Universität des Oberelsass
Hauptgebäude in Mülhausen

Die Universität des Oberelsass (frz. Université de Haute-Alsace) mit zwei Standorten in Mulhouse und in Colmar ist eine französische Universität. Sie stellt die größte akademische Einrichtigung im Département Haut-Rhin dar.

Geschichte

Die Universität des Oberelsass wurde erst im Jahre 1975 gegründet, geht jedoch auf ältere Mülhausener Hochschulen zurück, darunter die 1822 geschaffene heutige École Nationale Supérieure de Chimie de Mulhouse (ENSCMu), die die älteste Chemie-Hochschule Frankreichs ist.

Ebenso wie die ENSCMu wurde 19 Jahre später auch die École de Filature et de Tissage Mécanique, die heutige ENSITM, von Mülhausener Industriellen gegründet. 1958 und 1963 wurden in Mülhausen zwei Außenstellen der Universität Straßburg angesiedelt und im Jahre 1969 öffnet ein Institut Universitaire de Technologie (IUT) in Mülhausen und Colmar seine Pforten. All diese Hochschuleinrichtungen werden schließlich 1975 in der neu gegründeten Universität des Oberrheins (Université du Haut-Rhin) zusammengefasst, die sich zwei Jahre später in Universität des Oberelsass umbenennt.

1986 kommt eine Fakultät für Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften hinzu und im Jahre 1990 die École Supérieure des Sciences Appliquées pour l'Ingénieur de Mulhouse (ESSAIM).

Heute hat die Universität rund 8000 Studenten, davon 6500 auf dem Mülhausener Campus und 1500 in Colmar. Sie besteht aus 11 Teileinrichtungen, darunter 4 Fakultäten, 3 Ingenieurschulen und 2 IUTs.

Im Ausbildungsbereich Internationales Management besteht eine Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach und der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die Veranstaltungen finden an den Standorten des Verbunds in deutscher, englischer und französischer Sprache statt.

Weblinks


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