- Volksbank Laupheim
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Volksbank Laupheim eG Staat Deutschland Sitz Marktplatz 5
88471 LaupheimRechtsform eingetragene Genossenschaft Bankleitzahl 654 913 20[1] BIC GENO DES1 VBL[1] Gründung 30. November 1868 Verband Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband Website http://www.volksbank-laupheim.de Geschäftsdaten 2009 Bilanzsumme 539 Mio[2] Einlagen 385 Mio[3] Kundenkredite 313 Mio[4] Mitarbeiter 153 Geschäftsstellen 17 Leitung Vorstand Hans Fleschhut (Vorsitzender)
Martin Beck
Gerd RothenbacherAufsichtsrat Christa Jerg Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland Die Volksbank Laupheim eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Laupheim. Ihr Geschäftsgebiet umfasst den nord-östlichen Teil des Landkreises Biberach.
Geschichte
Am 30. November 1868 wird von 58 Mitgliedern die Laupheimer Gewerbebank gegründet. Maßgeblich daran beteiligt war das Bürgertum jüdischen Glaubens. Zeitverzögert hat sich dieser Gedanke auch im Umland durchgesetzt. Am 25. Oktober 1883 gründeten 19 Bürger aus Burgrieden, Hochstetten und Burghöfe einen Darlehenskassenverein. Der Anfang beider Banken war sehr vielversprechend, zumal die Industrialisierung um sich griff. Handwerk hatte goldenen Boden. Hopfenhandel, Holzbearbeitung und Holzwerkzeugindustrie, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie eine Haarfabrik bestimmten die Wirtschaftsstruktur in der Raumschaft Laupheim. Namen wie Steiger in Burgrieden oder Laupheimer Werkzeugmaschinenfabrik stehen dafür.
Die stetige Aufwärtsentwicklung wird durch den ersten Weltkrieg, die Inflation und die folgende Währungsreform stark gebremst. Der Wechselkurs 1 Reichsmark für 1 Billion Mark und dessen Auswirkungen sind heute kaum mehr vorstellbar. Doch der Neuanfang gelingt beiden Häusern. 1929 bezieht die damalige Gewerbebank in Laupheim erstmals eigene Räumlichkeiten in der König-Wilhelm Straße.
Die Jahre nach der Weltwirtschaftskrise bis zur Machtergreifung Hitlers waren vergleichsweise gut. Danach bestimmte das nationalsozialistische Regime und die Gleichschaltung erfasste auch die Laupheimer Gewerbebank. 1939 firmiert das Institut in Volksbank Laupheim um. Der folgende Weltkrieg und die Kriegswirtschaft bedeuten für beide Häuser eine massiv Zäsur, die in eine zweite Währungsreform 1948 mündete. Die Eröffnungsbilanz der Volksbank Laupheim betrug 584.000 DM. Mit der Einführung der Mark erlebte Deutschland und auch unsere Region einen bis dahin nie gekannten Wirtschaftsaufschwung, der beide Banken massiv beflügelte. Um den ständig steigenden Anforderungen des Marktes zu entsprechen, hat die Volksbank Laupheim Ihre Verantwortung getragen und die notwendigen Schritte unternommen und eingeleitet.
Laupheim bezog 1984 am Marktplatz einen Neubau, der ständig renoviert und zuletzt 2000 durch einen angrenzenden Neubau arrondiert wurde. Laufend sich ändernde Rahmenbedingungen, zunehmender Wettbewerb und Kostendruck, sowie steigende Anforderungen der Kunden haben ab den 70er Jahren zu einem ständigen Strukturwandel im Genossenschaftsbereich geführt.
Die Raiffeisenbanken Baustetten und Oberholzheim fusionierten in den Jahren 1981 und 1992 mit der Volksbank. Im Jahr 2000 erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt. Durch den Zusammenschluss der Volksbank mit den Raiffeisenbanken Wain, Schönebürg, Achstetten und Mietingen entstand eine respektable Regionalbank im nördlichen Landkreis Biberach. Dieser Strukturveränderungsprozess hat nachdem 2006 die Rottalbank hinzugestoßen ist, einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Einzelnachweise
- ↑ a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
- ↑ http://www.bvr.de/public.nsf/AFA42263F055F5CFC1257129005CC5B9/$FILE/Liste_alle_Banken2009.pdf
- ↑ http://www.bvr.de/public.nsf/AFA42263F055F5CFC1257129005CC5B9/$FILE/Liste_alle_Banken2009.pdf
- ↑ http://www.bvr.de/public.nsf/AFA42263F055F5CFC1257129005CC5B9/$FILE/Liste_alle_Banken2009.pdf
Weblinks
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