Wehrenbachtobel

Wehrenbachtobel

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Hornbach (Zürichsee)
Der Wehrenbach beim Balgrist

Der Wehrenbach beim Balgrist

Daten
Lage Kanton Zürich; Schweiz
Quelle zwischen Ebmatingen und Zumikon am Westhang des Wassbergs
47° 20′ 8″ N, 8° 38′ 27″ O47.3355555555568.6409722222222715
Quellhöhe 715 m ü. M.
Mündung beim Zürichhorn in den Zürichsee47.3526111111118.5528611111111406Koordinaten: 47° 21′ 9″ N, 8° 33′ 10″ O; CH1903: (684185 / 245237)
47° 21′ 9″ N, 8° 33′ 10″ O47.3526111111118.5528611111111406
Mündungshöhe 406 m ü. M.
Höhenunterschied 309 m
Abfluss über LimmatAareRhein

Der Hornbach ist ein Bach in der Stadt Zürich sowie in den östlichen Vorortsgemeinden und gehört zusammen mit dem von ihm durchflossenen Wehrenbachtobel zu den Naherholungsgebieten der Stadt Zürich. In seinem Oberlauf ist er weitgehend naturbelassen und zählt zu den wenigen Wildbächen auf Stadtgebiet.

Als Werenbach (oft auch Wehrenbach genannt) entspringt er zwischen Ebmatingen und Zumikon am Westhang des Wassbergs und fliesst bei der Trichtenhauser Mühle an Zollikerberg und Witikon vorbei durch das Wehrenbachtobel, eine der ausgeprägtesten Tobellandschaften der Stadt Zürich.

Aufgrund seiner geologischen, biologischen und landschaftlichen Werte ist das Wehrenbachtobel nicht nur ein bedeutendes Natur- und Landschaftsschutzgebiet, sondern auch ein attraktives Naherholungsgebiet.

Bei der Burgwies - an der Quartiergrenze zwischen Hirslanden und Weinegg - vereinigt sich der Werenbach mit dem vom Witikon (Adlisberg) kommenden Stöckentobelbach – auch bekannt als Elefantenbach.

Der Name Werenbach (von Wehr) verdeutlicht, dass der Mensch seit Jahrhunderten versucht hat, dieses Gewässer zu zähmen und seine Kraft zu nutzen. Das Wehrenbachtobel ist daher trotz seiner reizvollen Erscheinung und oberflächlich wirkenden Wildnis auch eine vom Menschen geprägte Kulturlandschaft. Bei der Burgwies wird dies deutlich: An einem künstlich angelegten Seitenarm liegt ein weiteres kleines Biotop, der Burgwies-Weiher. 1883 wurde er als Wasserreservoir für die alte Mühle Hirslanden und die Neumühle, die heutige Schreinerei Burgwies, angelegt. Die alte Mühle Hirslanden wurde 1396 erstmals urkundlich erwähnt. Das auf den ersten Blick unscheinbare Kleinkraftwerk Umiker wurde zur Bekämpfung der Energieknappheit im Jahr 1941 erbaut. Die elektro-hydraulische Krafterzeugungsanlage bildet mit dem Weiher und den dazugehörenden Wasserbauten bei der Burgwies ein seltenes Kleinkraftwerk. Deshalb steht es, wie die Mühle samt Nebengebäuden und der sogenannte Oberwasserkanal, seit 1995 unter Denkmalschutz.

Nun unterquert der Unterlauf die Tramlinie 11 und die Forchstrasse; nochmals an einem historischen Wasserkraft-Bauwerk vorbei, die bis ca. 1937 genutzte Farbholzmühle Burgwies. Erstmals erwähnt wurde sie im 17. Jahrhundert als eine sogenannte «Reibe mit Stampfe», damals zur Mühle Hirslanden gehörend.

Der Unterlauf des Bachs – nun offiziell Wildbach genannt – führt durch eine sanft geschwungene, im Vergleich zum Oberlauf breite Bachlandschaft durch die dichtbesiedelten Quartiere Hirslanden, Weinegg und Mühlebach. Auch in diesem Bereich finden sich ehemalige Betriebe (z.B. die ehemalige Drahtzug-Fabrik), die die Kraft dieses Gewässers genutzt haben.

Ab der Kreuzung Wildbach-/Hornbachstrasse erhält der nun vollends kanalisierte Bach den Namen Hornbach und wird teilweise unterirdisch durch das Quartier geführt. Deutlich ist an der hohen Mauerumrandung im Seefeld zu erahnen, dass auch er in unserer Zeit seinem alten Namen Wildbach gerecht werden kann. Nach Unterquerung der Bellerivestrasse führt der Bachlauf noch durch die Parkanlagen am Seeufer. Beim Zürichhorn mündet er in den Zürichsee.

Seit dem Rückzug des Linthgletschers nach der Würmeiszeit hat sich der Werenbach in den vergangenen 10'000–15'000 Jahren sein heutiges Bett durch die Moräne gegraben. Stellenweise ist er dabei bis auf den felsigen Untergrund, die Molasse gestossen. Mit dem Geschiebe wurde ein Delta am Zürichsee geschaffen, das heute das flache Seefeld bildet. Besonders ausgeprägt ist dies noch an der Landzunge beim Zürichhorn zu erkennen.

Quellen


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