- Julius Fressel
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Julius Fressel (* 25. Dezember 1857; † 5. Mai 1947) war ein deutscher Geburtshelfer und der erste Ärztliche Direktor der Hamburger Frauenklinik Finkenau.
Leben
Fressel erhielt seine Ausbildung in Göttingen, wo er 1881 zum Dr. med. promoviert hatte.[1] Nach Hamburg kam er als 2. Arzt der Entbindungsanstalt in der Pastorenstraße und siedelte mit ihr in die neue Klinik in Eppendorf über. 1909 übernahm er die kommissarische Leitung dieser Klinik. 1913 wurde er als Leitender Oberarzt und Hebammenlehrer zur Finkenau versetzt, zuerst als Leiter der Baukommission und nach der Eröffnung als Leiter der Anstalt. Sie war eine der größten Frauenkliniken in Deutschland.
Zugleich war Fressel bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Leiter des Reservelazaretts VII, Abt. Finkenau.
1918 wurde er mit dem Professorentitel ausgezeichnet und 1920 zum Ärztlichen Direktor der Finkenau ernannt.[2] Am 31. Mai 1923 trat er in den Ruhestand.[3]
Fressel war Mitglied der Corps Hasso-Borussia (1876) und Brunsviga Göttingen (1878).[4]
Einzelnachweise
- ↑ Dissertationsschrift: Intrauterine Retention der abgestorbenen Frucht
- ↑ Ärztekammer Hamburg, Bibliothek des Ärztlichen Vereins
- ↑ Festschrift der Finkenau 1964
- ↑ Kösener Corpslisten 1930, 32, 11; 41, 637
Weblinks
Commons: Julius Fressel – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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