Nuno-Mogue

Nuno-Mogue
Suco Nuno-Mogue
Der Suco Nuno-Mogue bildet den Westen von Hatu-Builico. Der Ort Nuno-Mogue liegt in der Südspitze des Sucos.
Daten
Fläche 33,48 km²[1]
Einwohnerzahl 3.394 (2010)[2]
Chefe de Suco António Menezes Lopes
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Hato-Seraquei 8° 58′ S, 125° 32′ O-8.9586611111111125.53[4] ?
Hatu-Builico 8° 54′ S, 125° 31′ O-8.8936111111111125.518611111112155 2.155 m
Lebulau 8° 56′ S, 125° 32′ O-8.9405555555556125.541388888891226 1.226 m
Leobutu 8° 57′ S, 125° 32′ O-8.9472222222222125.539444444441116 1.116 m
Mausoromata 8° 53′ S, 125° 31′ O-8.8877777777778125.518611111112155 2.155 m
Morocali 8° 55′ S, 125° 32′ O-8.9141833333333125.52834722222[4] ?
Nuno-Mogue 8° 58′ S, 125° 31′ O-8.9591666666667125.52416666667938 938 m
Nuno-Mogue-Lau 8° 57′ S, 125° 32′ O-8.9505555555556125.5351125 1.125 m
Tucarocoiloco 8° 57′ S, 125° 31′ O-8.9452777777778125.52251259 1.259 m
Nuno-Mogue (Osttimor)
Nuno-Mogue
Nuno-Mogue

Nuno-Mogue (Nuno Mogue, Nunu Mogue, Nonomogue) ist ein osttimoresischer Ort im Suco Nuno-Mogue. Der Suco gehört zum Subdistrikt Hatu-Builico (Distrikt Ainaro).

Inhaltsverzeichnis

Der Ort

Nuno-Mogue liegt in der Südspitze des Sucos auf einer Meereshöhe von 938 m zwischen den Flüssen Belulik und den einmündenen Gourete. Im Ort gibt es eine Grundschule. Auf einer Brücke überquert hier die Überlandstraße von Ainaro nach Dili den Gourete.[5]

Am 22. April 2010 wurde ein traditionelles, heiliges Haus (Lulik Lokometa-Darlau Nunufu) neu eingeweiht. Der Wiederaufbau ist Teil eines gemeinsamen Projekts des Staatssekretäriats für Kultur und der amerikanischen Botschaft zur Wiederherstellung von Heiligen Häusern in verschiedenen Landesteilen. Ziel war es, die traditionelle Architektur als Teil der lokalen Kultur zu erhalten.[6]

Der Suco

Im Suco leben 3.394 Menschen (2010,[2] 2004: 3.038[7]). Nuno-Mogue hat eine Fläche von 33,48 km².[1] Die Ostgrenze zum Suco Mulo bildet größtenteils der Fluss Telemau, die gesamte Südostgrenze zum Suco Mauchiga der Fluss Belulik und ein Teil der Südwestgrenze zum Suco Manutaci (Subdistrikt Ainaro) der Fluss Gourete. Im Norden liegt der Suco Liurai (Subdistrikt Maubisse), im Westen der Suco Baboi Leten (Subdistrikt Atsabe) und im Nordwesten der Suco Catrai Craic (Subdistrikt Letefoho). Die letzten beiden gehören zum Distrikt Ermera.

Größter Ort ist Hatu-Builico, der Hauptort des Subdistrikts, im Norden des Sucos. Er liegt 2.155 m über dem Meer und ist damit der höchst gelegene und auch der kälteste Ort des Landes. Von hier aus führt innerhalb von zweieinhalb Stunden die leichteste Route auf den Tatamailau (2.963 m), Osttimors höchsten Berg. In direkter Nachbarschaft zu Hatu-Builico liegen die Orte Mausoromata (Mausoro-Mata, Mausoro Mata) und Queorudo. Letzterer liegt bereits im Gebiet des Sucos Mulo, jenseits des Telemau.

Die Überlandstraße von Ainaro nach Dili führt parallel zum Belulik durch den Südwesten des Sucos. An ihr liegen die Orte Nuno-Mogue, Hato-Seraquei (Hatu-Seraquei, Hato Seraq), Nuno-Mogue-Lau (Nunu-Mogue Lau, Nonomoguelao), Leobutu und Lebulau (Lebu-Lau, Lepulau). Hier verläßt die Straße den Suco über eine Brücke über den Telemau. Nördlich der Straße liegt der Ort Tucarocoiloco (Tukarocoiloco. Am mittleren Lauf des Telemaus befindet sich das Dorf Morocali.[8] Neben der Grundschule in Nuno-Mogue gibt es noch Grundschulen in Hatu-Builico, Tucarocoiloco und Lebulau. In Hatu-Builico befinden sich zudem ein medizinischer Posten und ein permanenter Hubschrauberlandeplatz.[5]

In Nuno-Mogue liegen die acht Aldeias Hatu-Builico (Hato-Builico), Hato-Seraquei, Laqueco (Laquico), Lebulau, Mausoromata, Nuno-Mogue-Lau, Queorema und Tucaro. Die Aldeia Queorema gehört zwar laut offizieller Quellen ebenfalls zu Nuno-Mogue,[9] Landkarten zeigen den Ort aber im benachbarten Mulo.[8]

Geschichte

Nach Missernten kam es 2006 in der Region zu einer Nahrungsmittelknappheit.

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Menezes Lopes zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Einzelnachweise

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Census 2010)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. a b Get Coordinate - Wiki Koordinaten ermitteln
  5. a b UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008
  6. Timor-Leste Gouvernment, 22. April 2010, Inauguration of Sacred House of Suco of Nunu Moge, on the district of Ainaro
  7. Direcção Nacional de Estatística Census 2004
  8. a b Timor-Leste GIS-Portal
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados

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