- Simfy
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simfy Rechtsform GmbH Gründung 2009 Sitz Köln Leitung Gerrit Schumann (CEO), Christoph Lange (CMO), Georg Bergheim (COO), Steffen Wicker (CIO) Mitarbeiter 55 (Mai 2011) Branche Musik, Internet (Musikportal) Website http://www.simfy.de Die simfy GmbH betreibt ein deutsches Webportal, über das man sich Musik online anhören kann. Außerdem ist das Hören von Musik über eine PC-Anwendung, den Simfy-Player, möglich. Im kostenlosen Zugang ist die Nutzung auf 5 Stunden pro Kalendermonat beschränkt. Zwischen den Liedern wird Werbung abgespielt. Des Weiteren sind einge Songs Premium-Nutzern vorbehalten, von diesen kann man ohne Premiumzugang nur die ersten 30 Sekunden hören. Mit einem Premium-Account kann man Musik ohne Einschränkungen und werbefrei zu hören.[1] Zudem bietet Simfy für seine Premium-Nutzer eine App für Apple iOS, BlackBerry OS und Android an.[2] Die Audio-Streams können mit 192 kbit/s abgerufen werden.[3] Nach Angabe des Gründers Steffen Wicker ist Simfy Marktführer in Deutschland im Bereich Musikstreaming.[4][5]
Die Songs stammen von Sony Music, Universal Music, Warner Music und EMI sowie weiteren kleineren Plattenfirmen. Um sich die Musikstücke von Künstlern von Warner Music anzuhören, war bis zum Verkauf der Plattenfirma im Mai 2011 ein Premium-Konto erforderlich.[6] Insgesamt bietet Simfy mehr als 13 Millionen Musiktitel an.
Seit dem 23. August 2010 gibt es zusätzlich die Adresse simfy.ch speziell für Nutzer aus der Schweiz.[7][8] Im März 2011 startete Simfy offiziell in Österreich.[9]
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Schon vor dem Relaunch des Musikportals Simfy gab es die Seite. Zuvor funktionierte Simfy wie eine Suchmaschine und suchte nach den günstigsten Musikdownloads im Internet.[10] 2008 gab es einen ersten Relaunch. Nun konnten Nutzer ihre Musik hochladen und andere Nutzer konnten sich diese anhören, aber nicht herunterladen.[11] Im Mai 2010 starteten die Betreiber einen weiteren Relaunch der Seite mit einem Kapital von 7 Millionen Euro.[12]
Seit Anfang Oktober 2010 kooperiert Simfy auch mit dem Radioportal Last.fm, so dass die Nutzer die Möglichkeit haben, das Musikportfolio beider Anbieter zu kombinieren und die bei Simfy gehörten Titel im Nutzerprofil bei last.fm zu speichern.[13]
Im Oktober 2010 wurde bekanntgegeben, dass Simfy mit dem Konkurrenten Steereo fusionieren werde. Dabei gehe Steereo in Simfy auf. Dies geschehe, da die Verhandlungen mit Rechteverwertern wie der GEMA sehr zeit- und kostenaufwendig seien.[14][15]
Am 29. November 2010 wurde bekanntgegeben, dass Simfy mit den VZ-Netzwerken (meinVZ, schülerVZ, studiVZ) kooperieren werde. Diese Kooperation beinhaltet einen Schüler- und Studententarif, in dem Simfy Premium günstiger genutzt werden kann.[16]
Seit Anfang 2011 kann jeder Simfy-Nutzer den Simfy-Player kostenlos nutzen. Im September 2011 wurde die Nutzung auf 20 Stunden/Account pro Monat limitiert[17] . Dabei wird Werbung in Form von Bannern und Werbespots eingeblendet. Premium-Nutzer können die Einschränkungen aufheben. Für PremiumPLUS-Nutzer stehen zusätzlich zum Simfy-Player auch Apps für Apple iOS, Blackberry OS und Android ohne Einschränkungen zur Verfügung. PremiumPLUS-Nutzer können Playlisten auch offline auf mobile Geräte oder dem Simfy-Player speichern. Im November 2011 wurde die kostenlose Nutzung auf 5 Stunden pro Account und Monat begrenzt, sogenannte "Premium-Titel" stehen als 30-Sekunden-Hörbeispiele zur Verfügung.
Zum ersten Geburtstag meldete Simfy über eine Million registrierte Nutzer und eine monatliche Wachstumsrate im zweistelligen Prozentbereich. Weiterhin erhielt das Unternehmen eine Finanzierungsspritze in Höhe von zehn Millionen Euro, um die Präsenz im deutschsprachigen Raum zu verstärken und um eine Expansion im europäischen Ausland vorzubereiten.[18]
Web Services
User haben bei Simfy die Möglichkeit, ihre Simfy-Accounts mit ihren Facebook oder Twitter-Profilen zu verknüpfen um dort Lieder oder Alben zu empfehlen. Zudem ist es möglich, die Informationen über gehörte Stücke zu Last.fm zu übertragen und dort zu „scrobbeln“.
simfy live
Neben dem Streaming-Angebot bietet Simfy mit simfy live einen Katalog von Konzertmitschnitten an. Die Konzertmitschnitte können als Concert Sticks und als Download erworben werden.
Weblinks
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Claudia Frickel: Gratismusik aus dem Internet. In: Focus Online. 3. Mai 2010, abgerufen am 5. September 2010 (deutsch).
- ↑ German music streaming site Simfy improve desktop app. In: Telecom paper. 28. September 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (englisch).
- ↑ Henning Steier: Am Ende geht es meistens ums Geld. In: 20 Minuten Online. 20. August 2010, abgerufen am 14. September 2010 (deutsch, Interview mit den Simfy-Gründern Steffen Wicker und Christoph Lange).
- ↑ Mark Sutherland: New Models Dominate Popkomm Day 1. In: Billboard.biz. 8. September 2010, abgerufen am 25. September 2010 (englisch).
- ↑ Peter Flore: Musikhören 2.0. In: Intro.de. 4. Mai 2010, abgerufen am 1. Oktober 2010 (deutsch).
- ↑ Website "Simfy" bietet Millionen von Songs zum Nulltarif. In: Krone.at. 7. Mai 2010, abgerufen am 5. September 2010 (deutsch).
- ↑ Dirk Bösel: Musikstreaming-Dienst Simfy startet in der Schweiz. In: MPeX. 1. September 2010, abgerufen am 14. September 2010 (deutsch).
- ↑ Musikstreaming-Dienst auch in der Schweiz online. In: persoenlich.com. 30. August 2010, abgerufen am 14. September 2010 (deutsch).
- ↑ Simfy startet offiziell in Österreich. 22. März 2011, abgerufen am 23. März 2011 (deutsch).
- ↑ Gerrit Pohl: Online-Musik: Simfy sucht die Download-Schnäppchen. In: Spiegel Online. 26. Mai 2006, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ Musik von allen Freunden. In: Stern. 9. Februar 2008, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ Alexander Hüsing: Sieben Millionen Euro für simfy. In: deutsche startups. 12. Mai 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ German music streaming service Simfy partners with Last.fm. In: Telecom paper. 4. Oktober 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (englisch).
- ↑ Deutsche Internet-Musikplattformen: Steereo und Simfy fusionieren. In: Handelsblatt. 10. Oktober 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ Netzwelt-Ticker: Musikplattformen Steereo und Simfy fusionieren. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ simfy kooperiert mit VZ-Netzwerken: Musik hören in der Community. In: Internet World Business. 29. November 2010, abgerufen am 24. Dezember 2010 (deutsch).
- ↑ simfy limitiert gratis Angebot auf 20 Stunden. In: Simfy Blog. 15. September 2011, abgerufen am 19. September 2010 (deutsch).
- ↑ Simfy erhält zehn Millionen Euro von Investoren | Musikmarkt
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