THOR (Schiff)

THOR (Schiff)

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THOR
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Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
Schiffstyp Ölbekämpfungsschiff
Rufzeichen DLIC
Heimathafen Wilhelmshaven
Eigner Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Bauwerft C. Lühring Schiffswerft, Brake (Unterweser)
Stapellauf Oktober 1981
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
34,71 m (Lüa)
Breite 8,22 m
Tiefgang max. 2,50 m
Maschine
Maschine 2 × Dieselmotoren (Klöckner-Humboldt-Deutz AG, SBA 6 M 816)
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
486 kW (661 PS)
Geschwindigkeit max. 9 kn (17 km/h)
Propeller 2 × Ruderpropeller
Ausstattung
Ladepumpen

2 Ladepumpen mit einer Pumpleistung von je 50 m³ pro Stunde

Ladetank

280 m³

Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 8016914

Die THOR („Twin Hull Oil Recovery Ship“ (Doppelrumpf-Ölauffangschiff)) ist ein Ölauffangschiff des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Norden-Norderney. Das Schiff steht bei Ölunfällen dem Havariekommando zur Verfügung.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Schiff wurde 1981 unter der Baunummer 8006 auf der C. Lühring Schiffswerft in Brake (Unterweser) gebaut. Die Kiellegung fand im Januar, der Stapellauf im Oktober 1981 statt. Im November des Jahres wurde das Schiff fertiggestellt.

Technische Daten

Das Schiff wird von zwei Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotoren mit einer Leistung von jeweils 243 kW angetrieben, die über Getriebe auf zwei Ruderpropeller am Heck des Schiffes wirken. Zwei weitere Kegeljets befinden sich Vorschiffsbereich. Hiermit wird das Auf- und Zuklappen der Schiffshälften für die Ölbekämpfung maßgeblich unterstützt.[1]

Ölaufnahme

Zur Ölaufnahme können beide Schiffshälften vom Bug her bis zu 65 Grad geöffnet werden. So entsteht ein offenes Dreieck mit 31 m Auffangbreite, in dem sich das Öl sammelt. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von einem Knoten wird das Öl durch Wehröffnungen in den beiden Schiffshälften gedrückt und durch Separatoren mit den Ladepumpen in die Ladetanks befördert. Die Menge des aufgenommenen Öls hängt von der Viskosität und der Schichtdicke ab.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c Ölbekämpfungsschiff „THOR“, Faltblatt des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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