- Kembs
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Kembs Region Elsass Département Haut-Rhin Arrondissement Mulhouse Kanton Sierentz Koordinaten 47° 41′ N, 7° 30′ O47.6888888888897.5038888888889241Koordinaten: 47° 41′ N, 7° 30′ O Höhe 241 m (222–255 m) Fläche 16,45 km² Einwohner 4.361 (1. Jan. 2008) Bevölkerungsdichte 265 Einw./km² Postleitzahl 68680 INSEE-Code 68163 Website http://www.ville-kembs.fr
Bürgermeisterei von KembsKembs ist eine elsässische Gemeinde im französischen Département Haut-Rhin.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Cambete oder Cambes lag in römischer Zeit an der Straße von Augusta Rauracorum nach Argentovaria und wird bereits im Itinerarium Antonini genannt.[1][2] Das heutige Kembs liegt im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz direkt am Canal de Huningue und am Rheinseitenkanal und ist bekannt für das dortige 1932 in Betrieb gegangene Wasserkraftwerk.
Die Nachbargemeinden sind Rosenau im Süden, Bartenheim im Südwesten, Sierentz, Geispitzen und Schlierbach im Westen und Niffer im Norden. Im Osten grenzt Kembs an Deutschland; der alte Rhein bildet dort die Landesgrenze. Rechts des Rheines liegt auf deutscher Seite das Dorf Kleinkems, das seit 1974 Teil der Gemeinde Efringen-Kirchen ist.
Die umliegenden größeren Städte sind Mulhouse (20 km nordwestlich), Lörrach (30 km südöstlich), Saint-Louis (15 km südlich) und Basel (20 km südlich).
Zu Kembs gehören die südlich des Kernortes liegenden Ortsteile Schaeferhof, Loechlé und Richardshaeuser.
In Kembs beginnt der Kembs-Niffer-Zweigkanal.
Bevölkerungsentwicklung
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 1702 2009 2211 2575 3016 3739 4210 Politik
Kembs ist Mitglied der Communauté de communes des Trois Frontières.
Weblinks
- Ville de Kembs (französisch)
Einzelnachweise
- ↑ Rudolf Pörtner: Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit. Städte und Stätten deutscher Frühgeschichte. Econ Verlag, Düsseldorf, Wien 1984. ISBN 3-570-09317-4. S. 283
- ↑ Cambes. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography. London 1854.
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