Komaki

Komaki
Komaki-shi
小牧市
Komaki (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Chūbu
Präfektur: Aichi
Koordinaten: 35° 17′ N, 136° 55′ O35.291111111111136.91194444444Koordinaten: 35° 17′ 28″ N, 136° 54′ 43″ O
Basisdaten
Fläche: 62,82 km²
Einwohner: 147.051
(1. Juni 2011)
Bevölkerungsdichte: 2.341 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 23219-0
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Komaki
Baum: Persea thunbergii
Blume: Azalee
Rathaus
Adresse: Komaki City Hall
1-1 Horinouchi
Komaki-shi
Aichi 485-8650
Webadresse: http://www.city.komaki.aichi.jp
Lage Komakis in der Präfektur Aichi
Lage Komakis in der Präfektur

Komaki (jap. 小牧市, -shi) ist eine Stadt wenige Kilometer nördlich von Nagoya in der Präfektur Aichi auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Der in der Stadt gelegene Berg Komaki wurde in der Schlacht von Komaki und Nagakute (1584) zwischen Toyotomi Hideyoshi und Oda Nobunaga als Schauplatz berühmt. Im Süden der Stadt befindet sich ein Teil des Flughafen Nagoyas.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprung des Namens

Der Name der Stadt leitet sich von Komaki-chō ab, dem Namen eines Dorfes vor der Gemeindezusammenlegung. Zu dem Namen Komaki an sich gibt es folgende Erklärungen:

  • Früher reichte das Meer bis zum Komaki-san. Nach einer Geschichte, dass die Seefahrer, die den Berg sahen und die Boote bestiegen, ihre Segel (ho) zusammenrollten (maku), erhielt der Berg den Namen Homaki-yama (帆巻山). Daraus leitete sich anschließend Komaki ab.
  • Da im Mittelalter in der Nähe ein Pferdemarkt durchgeführt wurde, soll das Wort komaki (駒来, grob „Pferde kommen“) zu komaki (小牧) abgeleitet worden sein.

Chronik

  • 1. Januar 1955: Die Dörfer Komaki-chō, Ajioka-mura und Shinooka-mura des Landkreises Higashi-Kasugai werden zu der Stadt Komaki-shi zusammengeschlossen.
  • 1. September 1963: Der Großteil des Dorfes Kitasato-mura wird eingemeindet.

Verwaltung

Wappen der Stadt

Das Wappen stellt, von links gesehen, die Katakana コマキ (Komaki) dar. Außerdem soll das gesamte Wappen die Vorderseite eines Flugzeuges darstellen. Es wurde am 1. April 1955 beschlossen.

Einwohner

Zum Zeitpunkt des 1. Januars 2008 betrug die Einwohnerzahl 153.341 Menschen. Die Anzahl der Männer betrug 77.892, die der Frauen 75.449. Es lebten ungefähr 10000 Ausländer in der Stadt, was einen Anteil von 5,8% ausmacht. Die Hälfte (54%) dieser Ausländer besitzt die brasilianische Staatsangehörigkeit, danach folgen Chinesen, Peruaner und Philippinen (jeweils ca. 10%)

Jahr 1980 1985 1990 1995 2000 2005
Einwohnerzahl 103.233 113.284 124.441 137.165 143.122 147.182

Sehenswürdigkeiten

Mamakannon
Museum Komaki
  • Menard-Kunstmuseum (メナード美術館): Das Museum zeigt Kunstwerke des 19. und 20. Jahrhunderts von Künstlern aus Japan und Europa.
  • Tagata-Schrein (田縣神社, Tagata-jinja): Berühmt für das Fruchtbarkeitsfest Hōnen-Matsuri
  • Mamakannon (間々観音): Berühmt als Japans einziger „Brusttempel“
  • Berg Komaki (小牧山, Komakiyama): Auf ihm befand sich in der Vergangenheit die Burg Komaki, errichtet von Oda Nobunaga. Heute ist er zu einem Park umgestaltet worden. Auf seiner Spitze befindet sich nun ein stadtgeschichtliches Museum, mit einer Aussichtsplattform auf der Spitze. (小牧市歴史館, Komaki-shi rekishikan).
  • Schwimmbad Komaki (小牧温水プール): Wird aus der Abwärme einer Müllverbrennungsanlage erwärmt.

Verkehr

Straßenverkehr

  • Nationalstraßen 41, 155
  • Autobahnen: Meishin-Autobahn, Chūō-Autobahn, Nagoya-Autobahn

Bahnverkehr

Bahnhof Komaki

Durch das Stadtgebiet verläuft die Komaki-Linie der Meitetsu (Eisenbahn Nagoya). Folgende Bahnhöfe befinden sich auf dem Stadtgebiet:

  • Komakiguchi (小牧口駅)
  • Komaki (小牧駅)
  • Komakihara (小牧原駅)
  • Ajioka (味岡駅)
  • Tagata-jinja-mae (田県神社前駅)

Flugverkehr

Ein Teil des Flughafen Nagoya liegt in Komaki, der größte Teil in der Gemeinde Toyoyama.

Wirtschaft

Komaki hat selbst keinerlei bedeutende Wirtschaftsunternehmen und ist vor allem von guten Transportmöglichkeiten zu Nagoya abhängig, da diese das wirtschaftliche Zentrum der Region ist wo die meisten der Einwohner ihre Arbeitsplätze haben. Von 1991 bis 2007 war die Hochbahn Tōkadai Shin-kōtsū Peach Liner (桃花台新交通ピーチライナー) die wichtigste regionale Anbindung der Gemeinde und wurde schließlich gegen die weitaus günstigeren Spurbusse des Herstellers Toyota ausgetauscht.

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

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Weblinks


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